Glöckler, Schloss Scharnstein und so manches vertraute Gesicht
SCHARNSTEIN. Im Haus von Martin und Maria Hageneder in Viechtwang kann man zwischen Weihnachten und Maria Lichtmess deren Viechtwanger Hauskrippe besichtigen.

Im Jahr 2000 legte das Ehepaar den Anfang für die ortsbezogene Landschaftskrippe. Jedes Jahr wurde fleißig weiter gebaut und geschnitzt, sodass die Hauskrippe heuer bereits eine Fläche von sieben Quadratmetern einnimmt und von über 200 handgeschnitzten Figuren belebt wird. Die Krippe zeigt Darstellungen der wichtigsten Stationen von der Herbergsuche über die Geburt Jesu bis zur Flucht nach Ägypten.
Lokale Besonderheiten eingebaut
Wer genau schaut, kann dabei einige Nachbauten von Almtaler Sehenswürdigkeiten entdecken: die Ruine und das Schloss Scharnstein sind ebenso vertreten wie die Viechtwanger Kirche oder die Elternhäuser der Kripperlbesitzer. Das Hintergrundbild zeigt die Berge des Toten Gebirges.
Auch bei den selbstgeschnitzten Figuren lohnt sich ein genauerer Blick: Manche sind beweglich, andere zeigen das Brauchtum und Handwerk der Region. „So manche Figur hat sehr viel Ähnlichkeit mit unseren Familienangehörigen“, schmunzelt Maria Hageneder.
Zu bewundern ist die Krippe zwischen 25. Dezember und 2. Februar (Maria Lichtmess) immer sonntags von 14 bis 18 Uhr nach telefonischer Vereinbarung (07615/2906).


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