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SCHEIBBS. Am 23. November präsentierte Erwin Huber sein neues Buch mit dem Titel „Die Geheimprotestanten im Gebiet des Ötscher und die Pfarre St. Johann in der Wüste im Scheibbser Rathaus.

Machten bei der Buchpräsentation ein ersten Blick ins druckfrische Buch: Bürgermeisterin Christine Dünwald-Specht, Auto Erwin Huber und Biachlmocha Franz Fallmann, der die Texte und Fotos von Erwin Huber in Buchform brachte. Foto: Stadtgemeinde Scheibbs

Der Scheibbser Autor beschreibt darin das Leben der Holzknechte aus dem Salzkammergut, welche um die Mitte des 18. Jahrhunderts zur Holzschlägerung in das Gebiet des Ötscher geholt wurden und die damals verbotene lutherische Religion geheim ausübten.

Im Buch sind noch Beiträge zur Reformation und Gegenreformation, Brücken und Stege über die Erlauf im Gemeindegebiet Scheibbs, die NÖ. Landesausstellung 2015 und die Judenverfolgung im Bezirk Scheibbs 1945 enthalten. 

Aus den „Heimatkundlichen Beilagen“, welche im Amtsblatt der Bezirkshauptmannschaft Scheibbs von 1965 – 1987 veröffentlicht wurden, sind  Beiträge über das Leben von Komponist Heinrich Schmelzer, Romanschriftsteller Karl Bienenstein, Landschaftsmaler und Schlossbenefiziat Josef Pfeiffer, Probst des Erlauftales Paul Urlinger, Bildhauer und Herrgottsschnitzer Josef Schagerl und der Eisen- und Provianthändler Lang und Altlehner –  ergänzt mit aktuellem Text und Fotos – in das Buch übernommen worden. Auch sind die Anfänge des Postwesens in Scheibbs, Eröffnung der Erlauftalbahn, die Pest, die Türkennot 1683, der Bauernkrieg und viele andere Beiträge im Buch zu finden.


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