Transit-Notquartier am Messeglände in Wieselburg
WIESELBURG. Am Messegelände der Stadtgemeinde entstand am Dienstag ein Transit-Notquartier. Rund 400 Flüchtlingen soll – in den Messehallen 12 und 13 – ein Dach über dem Kopf geboten werden.

Täglich strömen Flüchtlinge – die meisten auf ihrem Weg nach Deutschland – von Ungarn über die Grenze nach Österreich. Die Messe Wieselburg bietet diesen Menschen, in Kooperation mit dem Roten Kreuz und der Caritas, in Halle 12 und 13 ein Notquartier für maximal ein bis zwei Tage. „Am Montag wurden die Hallen gereinigt, die Strom- und Wasseranschlüssen gerichtet und mit mobile Heizkörpern ausgestattet“, erzählte Messedirektor Werner Roher.
„Alle anstehenden Veranstaltungen, wie die Messe „Schule & Beruf“ oder Maturabälle, finden planmäßig am Messegelände statt“, so Messedirektor Werner RoherDas NotquartierDie Koordination des Transitquartieres leitete Franz Aspalter vom Roten Kreuz. In Halle 12 wurden 400 Betten für die ankommenden Flüchtlinge aufgebaut. Das Team des Roten Kreuzes wurde beim Aufbau vom Bundesheer unterstützt. Die Betreuung der Flüchtlinge und die medizinische Versorgung übernimmt ebenfalls das Rote Kreuz. Dazu werden in Halle 13 unter anderem Bereiche für den Empfang, die Essensausgabe, die Erstversorgung und einer kleinen Sanitätshilfsstelle eingerichtet. Auch Walter Reiterlehner von der Caritas war am Dienstagvormittag vor Ort anwesend und für die Koordination der Sachspenden zuständig. „In Wieselburg bereitet man sich auf die Ankunft von 300 Flüchtlingen vor. Wie viele tatsächlich eintreffen werden, stellt sich erst heraus, wenn diese ankommen“, informierte Lukas Hürner, Pressesprecher des Roten Kreuzes, die „Tips“ vor Redaktionsschuss am Dienstag. Auch Wieselburg-Lands Bürgermeister Karl Gerstl (ÖVP) war am Vormittag vor Ort und betonte: „Ich bin überrascht, wie reibungslos und schnell das Transitquartier organisiert und ungesetzt wurde.“
„Wir bitten die Menschen keine Sachspenden vor Ort vorbeizubringen, sondern sich an die Rotkreuz-Hotline zu wenden“, so Franz Aspalter, Koordinator des Roten Kreuzes.
Hilfe aus der RegionDa bereits die ersten Anfragen bezüglich Sachspenden eingingen, richtete das Rote Kreuz eine Spendenhotline ein. Unter 059/14468088 können sich all jene melden, die Sachspenden zur Verfügung stellen oder ihre Mitarbeit anbieten wollen. Auch die Mitglieder des Team Österreich im Bezirk Scheibbs wurden bereits via SMS über die Situation informiert. „Je nachdem, wie viele Flüchtlinge am Dienstag eintreffen, wird auch das Team Österreich mithelfen. 2000 Menschen im Bezirk Scheibbs sind Teil dieser Organisation. Viele von ihnen haben sich schon für die Mitarbeit gemeldet. Bei diesem Einsatz handelt es sich um den ersten realen Einsatz des Team Österreich im Bezirk Scheibbs“, so Hürner. <
Spendenhotline des Roten Kreuzes: 059/14468088
Unter folgenden Links der Caritas ist aufgelistet, welche Spendenartikel derzeit in Wieselburg benötigt werden:https://www.facebook.com/CaritasStPoeltenhttps://www.caritas-stpoelten.at/aktuell/aktuelle-spendenaufrufe/fluechtlinge/


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