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BEZIRK. Vor rund einem Monat brach mit PokémonGO ein neuer Hype aus. Während derzeit einige Länder das Smartphone-Spiel schon teilweise oder ganz verbieten, hat sich im Bezirk Scheibbs die Jagd nach den Pokémons bereits zum Breitensport entwickelt.von ARIANE ZEILINGER

  1 / 3   Bei der PokémonGO-Safari in Scheibbs zeigt sich, dass das Spiel durchaus als Gemeinschaftssport bezeichnet werden kann. Fotos: Zeilinger

„Seit zirka drei Wochen ist die PokémonGO-App in Österreich verfügbar und entwickelte sich in kurzer Zeit zum Trend. Seither sieht man überall viele Leute mit dem Mobiltelefon herumlaufen, um Pokémons zu fangen. In den ersten zwei Wochen habe ich durch das Spielen sicherlich 100 Kilometer zurückgelegt. Man merkt derzeit aber auch, dass der ganze Hype um PokémonGO schon wieder etwas nachlässt“, erzählt Daniel Aigner, der die Facebook-Seite „PokémonGO Bezirk Scheibbs“ unter anderem mit Julian Kroiß mitbetreut. „Da dieses Spiel gemeinsam einfach lustiger ist und mehr Spaß macht, haben wir uns gedacht eine Facebook-Seite zu erstellen, um noch mehr Leute zu erreichen“, erzählt Daniel Aigner weiter. Auf dieser Plattform – die derzeit von über 400 Usern mit „gefällt mir“ markiert wurde – tauschen sich die Fans der japanischen Taschenmonster darüber aus, wo sich gerade welches Pokémon befindet.

Die Funktion des Spieles

„Das positionsbezogene Smartphone-Spiel ermittelt via GPS den Standort des Spielers. Dieser wird auf eine Landkarte, welche auf Google Maps basiert, auf dem Mobiltelefon positioniert. Auf dieser Karte sind Pokémons, Pokéstops und Arenen verzeichnet. Ein Pokémon befindet sich etwa eine halbe Stunde am gleichen Fleck – so lange hat der Spieler die Möglichkeit es mittels eines Pokéballs einzufangen. Diesen erhält der Spieler an den sogenannten Pokéstops. Einer davon befindet sich auch beispielsweise am Scheibbser Rathausplatz“, erklärt Daniel Aigner und merkt an, dass es am Land generell schwieriger ist Pokémons zu fangen als in einer Großstadt wie Wien, wo die Chancen einfach höher sind.

Der Kult um die japanischen Taschenmonster

Im Jahr 1996 wurde das erste Pokémon-Spiel in Japan veröffentlicht, worauf neben weiteren Spielen bis heute Serien, Kinofilme und allerhand Merchandise-Artikel folgten. Den Grund für den neuen Hype rund um das neue Smartphone-Spiel sieht Daniel Aigner darin, dass die meisten Fans mit Pokémon-Spielen aufgewachsen sind und der Trend nie wirklich abriss. „Ich würde sagen, dass der Altersdurchschnitt der Spieler zwischen 18 und 30 Jahren liegt“, so Daniel Aigner abschließen.


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