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SCHEIBBS. Bereits im Jahr 2013 startete die Aktion „Sherpahilfe“ um einer Sherpa-Familie in Nepal beim Neubau ihres Eigenheims zu unterstützen. Beim Videovortrag im kultur.portal Scheibbs wurde ausführlich über das Projekt berichtet. Im Rahmen des Vortrags konnten wieder Spenden gesammelt werden, um den Abschluss des Projekts zu ermöglichen.

Im Kultur.Portal fand der Videovortrag der von Adi Huber initiierten "Sherpahilfe" statt. v.l.: Vizebürgermeister Franz Aigner, Rudolf Thalhuber (Allrounder), Franz Teufel (Maschinenbauer), Bürgermeisterin Christine Dünwald-Specht (ÖVP), Martin Huber (Hochbautechniker), Herbert Höhn (Tischlermeister), Friedrich Eibner (Elektromeister), Robert Zvonik (Installateurmeister).Foto: Stadtgemeinde Scheibbs

Der Name Adi Huber hat in Bergsteigerkreisen einen besonderen Klang. Der legendäre Alpinist aus der benachbarten Steiermark startete im Jahr 2013 die Aktion „Sherpahilfe“ um einer Sherpa-Familie in Nepal beim Neubau ihres Eigenheims zu unterstützen.

Nach plötzlichem Tod Projekt fortgeführt 

Seit seinem plötzlichen Tod im April 2015 in Nepal führt eine Gruppe freiwilliger Helfer um seinen Sohn Martin Huber, die Hilfsaktion weiter. Bereits im Frühjahr 2016 konnten umfangreiche Sanierungsarbeiten am Haus durchgeführt werden, die durch das verheerende Erdbeben im April 2015 notwendig waren.

Auch im März 2018, machte sich sein Sohn, begleitet von drei Steirern (Lindner, Pechhacker, Thalhuber aus Palfau) und fünf niederösterreichischen Handwerkern (Zvonik, Eibner aus Göstling, Plank aus Gresten Land, Teufel aus Purgstall und Höhn aus Klosterneuburg) auf den Weg zur Baustelle. Nach vier arbeitsintensiven Wochen konnte das Projekt vorerst zum größten Teil abgeschlossen werden.

Wasserleitung vor Ort errichtet

Als besondere Erfolge gelten die Errichtung einer Ortswasserleitung samt Hochbehälter und Quellfassung, die endgültige Stabilisierung des Sherpahauses sowie die Fertigstellung der bereits 2017 wiedereröffneten Primary School Adi Huber Jiri-Dolakha. Der Neubau der Schule wurde durch das engagierte Eintreten von Willi Jungmeier, Franz und Silvia Huber (Bruder und Tochter von Adi) - die zusätzliche Spendengelder lukrieren konnten - erst wirklich ermöglicht.

Einheimische Helfer wirkten tatkräftig mit

Ohne die Mitarbeit zahlreicher, einheimischer Helfer, die gerecht entlohnt wurden und der Unterstützung des langjährigen Freundes Gyanendra Thuladar, den Adi bei der Erstbesteigung des „Dhaulagiri 2“ im Jahr 1971 kennengelernt hat, wäre ein solch umfangreiches Unterfangen wie Schiffstransport der Baumaterialien und des Werkzeuges auf die Baustelle nicht möglich gewesen. Die Beteiligten sind um jede Spende froh, um das Nepalprojekt Adi Huber abzuschließen. Spendenkonto: AT07 2025 6000 0152 4347 


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