One billion rising: Eine Milliarde Menschen erheben sich
SCHEIBBS. Mit dem internationalen Projekt One Billion Rising soll am 14. Februar ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gesetzt werden. Um 11 Uhr wird daher am Rathausplatz in Scheibbs gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen getanzt. Der Treffpunkt zum Üben der Choreographie ist um 9.30 Uhr im Rathaussaal.

Nicht umsonst findet das Projekt am Valentinstag statt, denn es soll an diesem Tag nicht nur Romantik gefordert werden, sondern Liebe und Respekt und ganz sicher keine Gewalt, keine Angst und keinen Schmerz.
Veranstaltet wird das Projekt von der Frauenberatung Mostviertel, der Stadtgemeinde Scheibbs, dem Frauenhaus Amstetten und dem Gewaltschutzzentrum NÖ gemeinsam mit den Kooperationspartnern des BORG Scheibbs, der LFS Gaming, der Polytechnische Schule Scheibbs, dem Tanzstudio AngeLeo und der Katholische Frauenbewegung.
Dabei mitmachen kann jeder - Kinder, Schüler, Studenten, Frauen und Männer.
„Break the Chain – wir sprengen die Ketten“
Von Butan bis London, von Stockholm bis Südafrika tanzen Menschen für die Befreiung von Unterdrückung und Gewalt. An diesem Tag werden Arbeitsplätze verlassen, Schulen unterbrechen den Alltag um am Projekt teilzunehmen und um aufzustehen und ein Ende der Gewalt zu fordern.
Jede fünfte Frau ab dem fünfzehnten Lebensjahr ist betroffen
Jede fünfte Frau ist ab dem fünfzehnten Lebensjahr körperlicher, psychischer und/oder sexueller Gewalt ausgesetzt.
In Österreich wurde schon vieles erreicht, die Gewaltschutzgesetzte sind international wegweisend. Es gibt Frauenberatungsstellen und Gewaltschutzzentren, die Frauen unterstützen eine Gewaltbeziehung zu beenden. Zudem bieten Frauenhäuser Schutz, eine Wohnmöglichkeit und Unterstützung. Das Gewaltschutzgesetz ermöglicht der Polizei zudem, den Gewalttäter aus der Wohnung zu weisen.


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