Kommentar zu "Facebook-Check: Scheibbser Bürgermeister auf dem Online-Prüfstand"
Was haben Schachfiguren mit Facebook zu tun? Auf den ersten Blick vermutlich nicht viel, und doch symbolisieren sie den gegenwärtigen Social-Media-Auftritt aller Bürgermeister des Bezirks Scheibbs, der unterschiedlicher nicht sein könnte. Von 18 Ortsvorstehern können lediglich sieben (!) ein öffentliches Online-Profil in unserem großen Facebook-Check (siehe Beitrag HIER) vorweisen. Das ist zu wenig!

Man will meinen, dass gerade Soziale Netzwerke die perfekte Plattform für Bürgermeister bieten, um auch in der digitalen Welt Werbung in eigener Sache zu machen. Nicht nur, dass man Neuigkeiten, Aktivitäten und Veranstaltungen seiner Gemeinde schnell und kostenlos teilen sowie bewerben kann, man erreicht via Facebook & Co. auch gezielt junge Menschen. Gerade für Gemeinden, die mit Abwanderung zu kämpfen haben, ist ein zeitgemäßer Online-Auftritt zu einem unersetzlichen Werkzeug geworden, um dagegen zu halten.
Die Bürgermeister von Gaming, Lunz am See und Göstling an der Ybbs haben das erkannt und betreiben seit Jahren vorbildliche Social-Media-Arbeit. Der große Rest hingegen (Ausnahmen bestätigen die Regel) scheint entweder eine andere Einstellung zum Thema Internet zu haben oder sie kennen sich schlichtweg mit dem „Neuland“ nicht aus.
Nachhilfe kann da übrigens Steinakirchens Bürgermeister Wolfgang Pöhacker geben. Der 40-Jährige ist der einzige, der sich über eine eigene Bürgermeister-Seite auf Facebook und nicht über ein herkömmliches Profil vermarktet. Es ist also noch nicht zu spät, um aus einem Bauern eine Königin zu machen. Schachmatt!


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