Sommerhitze: ÖAMTC verzeichnet leichten Anstieg bei Pannenhilfen im Bezirk Scheibbs
BEZIRK SCHEIBBS. In den Monaten Juni und Juli mussten die „Gelben Engel“ gleich 265 Mal (Pannenhilfen ohne Abschleppungen) im Bezirk Scheibbs ausrücken.

Die Hitze des Sommers bringt nicht nur Menschen zum Schwitzen. Die zum Teil hohen Temperaturen setzen auch Fahrzeuge beträchtlich zu, insbesondere der Batterie. Alleine im Juni und Juli dieses Jahres verzeichneten die Pannenhelfer des ÖAMTC 265 Einsätze im Bezirk. Das sind – gemessen am selben Zeitraum des Vorjahres 2018 – um neun Einsätze mehr.
Haupteinsatzgründe sind defekte Batterien, Probleme mit Motor und Motormanagement sowie Starter und Generator. Zudem gehen öfter Notrufe wegen kollabierenden Kühlsystemen, irrtümlich verschlossenen Autos oder falschen Tankfüllungen ein. In der Reisezeit kommt es auch zu Hilferufen auf den Transitstrecken – besonders an den Wochenenden.
„Auf den Autobahnen kollabieren zahlreiche Fahrzeuge im Stop-and-Go Verkehr“, so Gerhard Samek, Leiter der mobilen Pannenhilfe. „Viele Menschen lassen auch im Stau die Klimaanlage durchgehend laufen, das Licht brennen und das Radio spielen. Für ältere Batterien ist das häufig zu viel.“
490 Mal täglich in NÖ
Niederösterreichweit leisteten die Gelben Engel im Juni und Juli 2019 insgesamt 29.940 mobile Pannenhilfen und Abschleppungen. Das entspricht einem Durchschnitt von rund 490 Einsätzen pro Tag. In Monaten mit gemäßigten Temperaturen (Beispiel April) liegt der NÖ-Durschnitt bei etwa 400 Einsätzen täglich.


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