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Aufatmen in letzter Sekunde: Ausreisekontrollen im Bezirk Scheibbs kommen doch nicht

Claudia Brandt, 01.04.2021 14:53

BEZIRK SCHEIBBS. Nachdem die Corona-Inzidenz im Bezirk Scheibbs sechs Tage lang über 400 lag, drohten dort ab Karfreitag Ausreisebeschränkungen. Doch der Bezirk kann erstmal aufatmen: Am heutigen, entscheidenden siebenten Tag fiel der Wert auf 386,3. Die Ausreisebeschränkungen sind somit erstmal vom Tisch.

Scheibbs wird nun doch nicht wie befürchtet zum Hochinzidenzgebiet erklärt, die Ausreisekontrollen sind wieder vom Tisch. Symbolfoto: Wodicka

Seit 26. März lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Bezirk Scheibbs bereits über der kritischen Marke von 400. Am heutigen 1. April sank der Wert laut AGES Dashboard schließlich von zuletzt 446,7 auf 386,3 (Stand 14.02 Uhr). Der Bezirk wird damit doch nicht wie befürchtet zum Hochinzidenzgebiet erklärt und es gibt auch keine Ausreisebeschränkungen, bestätigt die Bezirkshauptmannschaft. Dies wäre der Fall gewesen, wenn der Wert eine Woche lang über 400 gelegen hätte.

Vorbereitungen liefen bereits

Nichtsdestotrotz hatte sich die Bezirkshauptmannschaft seit Tagen auf dieses gefürchtete Szenario vorbereitet. Denn die Bevölkerung hätte den Bezirk dann ab Karfreitag nur noch mit negativem Corona-Test verlassen dürfen. Stichprobenartige Kontrollen an allen Bezirksausfahrten wären nötig gewesen. Die Ausreisebeschränkungen hätten so lange gegolten, bis der Inzidenzwert an mindestens zehn aufeinanderfolgenden Tagen unter 200 gelegen wäre.

Sieben-Tage-Frist beginnt von vorne

Jetzt ist im Bezirk erstmal Aufatmen angesagt. Sollte die Inzidenz wieder über 400 klettern, gilt erneut die Sieben-Tage-Frist. Nur dann, wenn der Wert eine Woche lang durchgehend über 400 liegt, muss der Bezirk laut Gesundheitsministerium als Hochinzidenzgebiet Ausreisebeschränkungen einführen.


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