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SCHEIBBS. Folgender Leserbrief von Peter Fischer-Colbrie, Renate und Hubert Rausch erreichte die Redaktion:

Dieses Bildmaterial wurde dem Leserbrief beigelegt. (Foto: Peter Fischer-Colbrie)
Dieses Bildmaterial wurde dem Leserbrief beigelegt. (Foto: Peter Fischer-Colbrie)

„Gemeinde als Umweltsünder“

„Nein, es war leider kein 1. Aprilscherz, den empörte, umweltbewusste Bürger erleben mussten. Konnten sie doch Mitarbeiter des Bauhofs Scheibbs nicht davon abhalten, in voller Blüte entlang der Lastenstraße stehende Sträucher radikal zurückzuschneiden. Auf die Frage, warum sie diesen Umweltfrevel nicht stoppen, bekamen sie die Auskunft: Das wurde im Bauausschuss so entschieden und vom Bauhof, also „von oben“, so angeordnet. Ja wo gibt es denn so etwas, dass solche, die Umwelt betreffende Maßnahmen in einem Bauausschuss und nicht in einem Umweltausschuss mit sicherlich in diesem Fall kompetenteren Mitgliedern beschlossen wird? Die Schnittmaßnahmen während der Blüte sind nämlich nicht nur aus gärtnerischer Sicht vollkommener Unsinn, sondern auch ökologisch für den gerade beginnenden Insektenflug eine Katastrophe! Da legen dieselben MitarbeiterInnen für die   Sommermonate engagiert und mit viel Aufwand Blühwiesenfleckchen als Bienenweiden an, die gerade vorhandene, ökologisch wertvolle Blütenpracht ohne Notwendigkeit entfernen (Foto). Verrückt, oder? Kein Wunder, dass die Stadtgärtnerin gerade gekündigt hat…“

Verantwortlich für den Inhalt: Peter Fischer-Colbrie, Renate und Hubert Rausch im Namen zahlreicher umweltbewusster Bürger


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