Tango, Pop und ein Hauch Balkan: Simca präsentiert erstes Mini-Album
MOSTVIERTEL. Die Band Simca rund um Sängerin Sigi Schmalzl aus Steinakirchen am Forst hat am 24. September ihre EP „Blush“ veröffentlicht. Musikalisch sind die Mostviertler angesiedelt zwischen Tango, Pop und einem Hauch Balkan. Tips stellt die Musiker aus den Bezirken Scheibbs und Amstetten näher vor.

Als „vielfältig, leidenschaftlich und direkt“, beschreibt die Band Simca ihren Stil, aber auch als „kontrovers, sensitiv, minimalistisch und inspiriert vom Leben“. Die Mostviertler Band setzte bei ihrer Gründung 2021 zunächst auf Cover-Versionen, doch der Schritt, die besondere Note auch eigenen Songs zu geben, war vorprogrammiert. Nun ist es so weit: Ende September erschien das Mini-Album „Blush mit sieben Songs.
Songs online verfügbar
Bereits im Jänner 2022 wurde die erste Single „Empathy“ veröffentlicht, die von der Ohnmacht, die viele Menschen so oft empfinden, erzählt. Im April folgte die Single „I am“ mit der Botschaft „Ich bin wie ich bin“. Beide Songs, wie auch die EP, sind auf allen bekannten Streaming-Plattformen wie Apple Music, Spotify, Deezer oder YouTube verfügbar.
Vielseitige Musikerin
Hinter Simca steht die Steinakirchner Musikerin Sigi Schmalzl. Alle Songs stammen aus ihrer Feder. Die Mutter zweier Töchter ist in ihrer Heimatregion bereits als Musikerin etabliert. Sie hat Gesang studiert und unterrichtet seit Juni 2019 selbst Jazz- und Populargesang an der Musikschule Erlauftal und tritt seit Jahren in verschiedenen Bands und Formationen auf. Unter anderem gehört sie der Nice Guy Bigband, der Spritzweincombo, Skandal im Austropop und dem Penthouseclub an. Außerdem ist sie Ensemblemitglied des .Stadt.Theater.Wieselburg. 25 Jahre lang arbeitete sie als Assistentin in einer Zahnarztordination.
Jahrzehntelange Erfahrung
Aufgewachsen ist die heute 43-Jährige auf einem Bauernhof mit mehreren Generationen. Musik begleitete sie seit der frühen Kindheit, ihre ersten Bandversuche startete sie schließlich im Alter von etwa 15 Jahren.
„Musik ohne Schnickschnack“
Sigi Schmalzls Ziel ist es „aufzuzeigen, dass es neben Mainstream und digital generierter Musik auch noch etwas anderes gibt“. Sie wolle „Emotionen vermitteln und Themen ansprechen, die wenig bis gar nicht in der Musik behandelt werden“. Der Bandname Simca ist dabei Programm: „Simca ist halt ein altes Auto, schaut cool aus, ist aber so wie ich nichts Neues. Ein Auto ohne Schnickschnack, eben wie meine Musik.“
Ungewöhnliche Besetzung
Für die Umsetzung ihrer Musik hat sie sich vier Partner gesucht. Da wäre zum einen ihr Ehemann Uli Schmalzl, der am Akkordeon zu hören ist. Ebenfalls aus dem Bezirk Scheibbs, genauer gesagt aus Etzerstetten bei Wolfpassing, stammt Schlagzeuger Lukas Salzer. Aus Euratsfeld kommt Manfred Hochholzer, der bei Simca am Sopransaxofon und an der Klarinette zu hören ist.
Konzert am 11. November
Ein großes Ziel für Simca ist es, regelmäßig Live-Konzerte zu spielen. Ihre EP „Blush“ hat die Band am Erscheinungstag im Ballonwirt Aigner in Bodensdorf bei Wieselburg vorgestellt. Eine weitere Gelegenheit, Sigi Schmalzl live zu hören, gibt es am 11. November im Kultursaal Steinakirchen am Forst. Unter dem Motto „Women in Music“ stellt sie dort zusammen mit ihren beiden Steinakirchner Künstlerkolleginnen Karin Kienberger und Ivery (Verena Koppendorfer) ihre Musik vor.


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