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Positive Bilanz: 13 Gemeinden im Bezirk Scheibbs setzen auf biologischen Pflanzenschutz

Online Redaktion, 19.08.2019 11:59

Die Initiative „Natur im Garten“ feiert ihr 20-jähriges Bestehen und freut sich über regen Zuspruch aus Gemeinden und Bevölkerung. 

v. l.: Landwirt Leopold Schagerl, Ö-Bauernbund Präsident Georg Strasser, St. Anton/J. Bürgermeisterin Waltraud Stöckl, Bezirksbauernkammer-Obmann Anton Krenn (Foto: ÖVP Bezirksstelle Scheibbs)

Der Umwelt- und Naturschutzgedanke wird im Bezirk Scheibbs vorbildlich gelebt. 13 von 18 Gemeinden haben sich darauf verständigt, ihre Grünraumbewirtschaftung ausschließlich mit biologischem Pflanzenschutz zu pflegen.

„Diese 13 Gemeinden sind nicht nur eine wichtige Säule der Aktion, sondern tragen auch maßgeblich zu unserem Umweltschutz bei“, erläutert Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP). „Denn gerade im Zusammenhang mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen kann hier jeder und jede mit den ökologischen Ideen von Natur im Garten einen wesentlichen Beitrag leisten.“

Alles für die Umwelt

Noch einen Schritt weiter gehen die acht „Natur im Garten“-Gemeinden des Bezirks (Gresten-Land, Oberndorf an der Melk, Purgstall, Randegg, Reinsberg, St. Anton/Jeßnitz, St. Georgen/Leys, Wolfpassing). Sie haben sich dazu verpflichtet sowohl auf chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel als auch auf den Einsatz von Torf zu verzichten. 

Für Eichtinger ein klares Bekenntnis für die Umwelt: „Naturnahes Gärtnern ist ein wichtiger Beitrag, die Ökologie in Ordnung zu bringen. Eine Natur im Garten-Gemeinde verpflichtet sich per Gemeinderatsbeschluss, dass die Gemeinde naturnahe und lebenswerte Grünräume schafft, ökologisch wertvolle Elemente wie Streuobstwiesen erhält und die Pflanzen- und Tiervielfalt fördert.“

Aber auch die Privatgärten leisten ihren Beitrag zum Umweltschutz. Insgesamt 465 finden sich, gekennzeichnet mit einer Igel-Plakette, im Bezirk – ein klares Zeichen für die ökologische Bewegung.

Niederösterreichweit greifen bereits 337 Gemeinden und mehr als 15.500 Privatgärten auf biologischen Pflanzenschutz zurück. „Diese Zahlen zeigen, dass die ökologische Bewegung in ganz Niederösterreich und vor allem im Herzen der Niederösterreicher angekommen ist“, so Eichtinger stolz. 


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