Unvorstellbare Armut: Pfarre bittet um Lebensmittel und Medikamente für Rumänien
Die Pfarre Steinakirchen am Forst hilft in der Fastenzeit bedürftigen Menschen in Rumänien. Sie bittet daher die Bevölkerung, Lebensmittelkonserven und Medikamente zu spenden.
In der rumänischen Großstadt Oradea, 438 Kilometer von der burgenländischen Grenze entfernt, leben viele Menschen in kaum vorstellbarer Armut. Mit maximal 100 Euro Pension und Preisen fast wie in Österreich müssen ältere Menschen dort ihren Lebensunterhalt bestreiten. Dringend benötigte Medikamente sind aufgrund fehlender staatlicher Förderungen für viele unerschwinglich. Die lokale Caritas hilft so gut es geht mit Kleidung, Essen, Medikamenten und Heizmaterial. Leider bleiben derzeit aufgrund der Covid-19 Pandemie viele der dringend benötigten ausländischen Hilfen aus. Peter Zidar, Diakon in Maria Anzbach, unterstützt die Caritas Oradea und ist auch in Coronazeiten regelmäßig persönlich mit Hilfstransporten nach Rumänien unterwegs.
Abgabe bis 7. März möglich
Die Pfarre Steinakirchen hat es sich zum Ziel gesetzt, Konservenmahlzeiten, Medikamente und Geld zu sammeln, um Diakon Zidar bei seiner wertvollen Arbeit zu unterstützen. Auch die Bevölkerung aus der Region kann mithelfen: Die Bürger können Konserven mit Fertigmahlzeiten, die noch länger haltbar sind, oder Medikamente noch bis 7. März in der Pfarrkirche Steinakirchen am Forst abgeben. Medikamente sollten zumindest bis Juni 2022 haltbar sein und die Packungen dürfen auch angebrochen sein. Mindestens ein Viertel des Inhalts sollte jedoch noch enthalten sein.
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04.03.2021 07:13
Angeschmiert
Wow, ich gehe mal davon aus, die Pfarre glaubt das wirklich. Ich lebe in Rumänien als Deutscher. 100 Euro Pesion ist schon seit Jahren nicht mehr und Oradea hat sich sehr gemausert und ist eine Stadt mit mehr Arbeitsplätzen als Leuten. Ich hoffe niemand glaubt den Artikel.