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Obwohl zu bezweifeln ist, ob das im Herbst 2015 beschlossenen Durchgriffsrecht, unserer Rechtsstaatlichkeit sowie der Verfassung gerecht ist, wird tüchtig gefeilscht und spekuliert wer die „Quote“ erfüllt oder nicht. Wie so vieles, was an Dilletantismus in letzter Zeit in unserer Alpenrepublick kolpotiert wird, bestimmt auch die Quotenregelung.

Das mit diesem Gesetz/Durchgriffsrecht verbundene Argument, die menschenwürdige Unterbringung zu garantieren, ist ja die höchste Augenauswischerei und doch nur ein Lippenbekenntnis. Wer solche Vorstellungen hat, was dieses Gesetz besagt, ist völlig realitätsfremd und lebt vermutlich auf einen anderen Stern!

Am Beispiel Bezirk-Scheibbs zeigt sich, wie fatal und unrealistisch sich die eben erst gezeigte Quoten-Aufstellung, darstellt; keine Berücksichtigung auf die jeweilige Entfernung von den Örlichkeiten, z.b. im Fall Gresten und Gresten-Land, hier würden auf engsten Raum( 59,5 Km2)53 Flüchtlinge od. schutzbedürftigen Fremde zur Unterbringung vorgeschrieben!?! Oder auch im Falle Purgstall, auf 56 Km2 sich 81 Flüchtlinge sich vorzustellen, ein absoluter Irrsinn; selbst ebenso auch für St.Georgen/Leys, sind auf 24Km2 20 Flüchtlinge einfach zu viel; oder erst recht für Wieselburg und Wieselburg-Land wo auf die wenigen 39Km2 sage und schreibe 107!!! Flüchtlinge vorzuschreiben, ist schlicht weg eine Zumutung. Bei weiteren 6 Gemeinden zeigt sich eine ähliche Situation.

Würde man für die Zumutbarkeit, sprich Bevölkerungsdichte und Gemeindegebietsfläche zur Berechnung heranziehen, würde sich die Zuteilung schon ganz anders darstellen. Acht Gemeinden hätten dadurch schon längst die Zumutbarkeit erreicht, 8 Gemeinden hätten jedoch, aber weit unter der vorgeschrieben Flüchtlings-Zahl, Nachholbedarf. Für 2 Gemeinden sind auf Grund ihrer Bevölkerungsdichte, kaum Flüchtlinge zumutbar (Gresten und Wieselburg), gerade aber diese Gemeinden haben um ein vielfaches - weit mehr als Puchenstuben ihr Soll erfüllt!

Selbst in den 2 weiteren dünn besiedelten Gemeinden, Göstling und Gaming, wäre mit 20 bzw. 39 Flüchtlingen die Zumutbarkeit erreicht. Nach meiner Relativitätsberechnung, müsste Puchenstuben 10 Flüchtlinge aufnehmen - so lassen wir also die Kirche im Dorf und wir anerkennen 400% und nicht 800% Soll-Erfüllung, wie in den „Tips“ verkündet wurde! Herrn Christian Kogler ist zu gratulieren, wenn er das schafft, aber er soll nicht zum „Gott sei bei uns“ hochstilisiert werden. Als Prokurist bei SLC, werden ihm sicher, in naher Zukunft die Grenzen aufgezeigt werden.


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