"Wir wollen wissen, wo der Schuh drückt"
SCHEIBBS. Mit einem Betriebsbesuch bei der Firma Wittur wurde der Start für die AK/OGB Offensive „Wie soll Arbeit“ im Bezirk Scheibbs eingeläutet.

Bis 31. Mai 2018 werden tausende Arbeitnehmer im Bezirk zu aktuellen Themen befragt. Wollen die Menschen generelle zwölf-Stunden-Arbeitstage? Wie sieht die Weiterbildung in Zeiten der Digitalisierung aus? Soll das Pensionsalter erhöht werden, oder soll genau das verhindert werden? Wie sollen Menschen unterstützt werden, die ihre Arbeit verlieren? Themen wie diese sind derzeit viel diskutiert.
Arbeitswelt im Wandel
„Die Arbeitswelt ist im Wandel, Themen wie Digitalisierung und Industrie 4.0 sind allgegenwärtig. Doch auch die Bundesregierung will offenbar einiges ändern. Wir wollen daher von den Arbeitnehmern wissen, wo der Schuh drückt, was sie sich für die Zukunft wünschen und was auf keinen Fall passieren soll“, so Arbeiterkammer (AK) Niederösterreich-Präsident und Österreichischer Gewerkschaftsbund (ÖGB) NÖ-Vorsitzender Markus Wieser. Die Antworten und Rückmeldungen werden gesammelt, sie sind dann Grundlage für weitere Aktionen von AK und ÖGB.
Start der Offensive bei Wittur
Bei Wittur, dem renommierten Spezialist für Aufzugskomponenten in Scheibbs, wurden die Arbeitnehmer auch über die Leistungen und Serviceangebote der AK Niederösterreich informiert. Die Arbeitnehmer erhielten ein Vorteilsheft, das die vielfältigen Service-Leistungen der AK Niederösterreich vorstellt und mit Gutscheinen externer Kooperationspartner zusätzliche Vorteile bietet.
„Ich freue mich über die sehr positiven Rückmeldungen der Kolleginnen und Kollegen“, so AK Niederösterreich-Präsident Wieser. Er wurde beim Betriebsbesuch von AK-Bezirksstellenleiter Helmut Wieser aus Scheibbs, ÖGB-Regionalsekretär Helmut Novak, PRO GE-Regionalsekretär Christian Pichler sowie Wittur- Arbeiter-Betriebsratsvorsitzenden Robert Leitner und Wittur Angestellten Betriebsrat Alexander Wagner begleitet.


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