Mobilfunk: Lücken im Handynetz schließen
BEZIRK SCHEIBBS. Die VP-Landtagsabgeordneten Anton Erber und Klaudia Tanner luden zum Pressegespräch in die Bezirksgeschäftsstelle, um über die Schließung der Lücken im Handynetz im Bezirk Scheibbs zu sprechen. Nach dem Motto „Packen wir es gemeinsam an“ laden sie die Bürger dazu ein, jene Stellen im Bezirk zu melden, wo kein Handyempfang vorhanden ist.

„Unser Wahlprogramm sieht den Breitbandausbau und auch die Schließung der Lücken im Handynetz. Dazu möchten wir die Bürger einladen, uns die Stellen im Bezirk zu melden, wo sie keinen Handyempfang haben“, so Landtagsabgeordneter Anton Erber (ÖVP). „Die Meldungen, die in der Bezirksgeschäftsstelle eingehen, werden gesammelt weitergeleitet“, so Landtagsabgeordnete Klaudia Tanner (ÖVP), die im weiteren darauf verweist, dass Telefon und Internet zu einer gut ausgebauten Infrastruktur zählen.
„In einem weiteren Schritt, werden wir auch nach einer gewissen Zeit bei denjenigen nachfragen, die Meldungen abgegeben haben, ob das Netz genau an diesen Stellen geschlossen wurde“, ergänzt Erber.
Im Bezirk Scheibbs können Lücken im Handynetz, also Orte an denen kein Mobilfunk empfangen werden kann, bei der Bezirksgeschäftsstelle Scheibbs unter scheibbs@vpnoe.at und 07482/42246 sowie auf der Facbookseite unter www.facebook.com/Volkspartei-Scheibbs gemeldet werden.
Mobilfunklücken im Bezirk schließen
Für die Umsetzung braucht es 2018 einen Schulterschluss zwischen dem Land, den Gemeinden, der Bundesregierung und den Mobilfunkanbietern. „Der Bund muss, wie mehrmals angekündigt, seine Verantwortung wahrnehmen und den finanziellen Einsatz deutlich erhöhen - diese Gespräche laufen derzeit auf Hochtouren. Wir streben eine stärkere Kooperation mit Österreichs Mobilfunkern an, um das Mobilfunknetz für die Telefonie deutlich zu verbessern. Auch beim Breitbandausbau laufen die Gespräche. Hier sind Niederösterreichs Gemeinden der wichtigste Partner“, heißt es seitens der Bezirks-VP.
„75 Prozent der Gebäude, das sind 15.000 Wohnungen in 11.300 Gebäuden, werden ausreichend mit Mobilfunk versorgt. Vor drei Jahren waren es nur die Hälfte aller Gebäude mit 10.000 Wohnungen“, so Landtagsabgeordnete Klaudia Tanner (ÖVP).
„In der jüngsten Clubklausur wurden die Themen Smartphones, Glasfaser, Internet, Leerverrohrung und Breitbandausbau thematisiert, aber auch die Schließung der Lücken im Mobilfunknetz angesprochen. Daten werden heute über das Smartphone übertragen. Aufgrund der gesteigerten Datenmenge ist es wichtig, auch im Ländliche Raum die Lücken zu schließen und somit in diesem Bereich Bedingungen wie im städtischen Raum zu schaffen“, so Tanner.
Schnelles Internet für den Bezirk Scheibbs
Zurzeit werden 20 Prozent der Gebäude, was in reellen Zahlen 4750 Wohnungen in 2900 Gebäuden mit Festnetz (ohne nöGIG) versorgt. Ein Viertel aller Wohnungen im Bezirk Scheibbs können Breitbandanschlüsse mit mehr als 100 Mbit/s erhalten.
Darüber hinaus gab es knapp 50 Mitverlege-Projekte im Bezirk, mit denen rund 740 Haushalte ein Leerrohr bekommen haben. Die Leerrohre, welche in den Pilotgemeinden verlegt wurden (zum Beispiel entlang des Radweges) werden jetzt im Ausbau sukzessive mit Glasfaser bestückt und in Betrieb genommen. Die Aktivierung der Haushalte in nicht-Pilot Gemeinden, kann frühestens mit der Phase 2 zustande kommen.
Zwei Gemeinden der Pilotregion Ybbstal-Eisenstraße
Mit Göstling an der Ybbs und Lunz am See befinden sich zwei Gemeinden im Bezirk Scheibbs, die zur Pilotregion Ybbstal-Eisentraße zählen.
In Göstling an der Ybbs finden gerade die Arbeiten zum Ausbau für 1200 Anschlüsse statt, die Ausschreibung ist bereits erfolgt. In Lunz am See soll im Sommer mit dem Bau begonnen werden, die Ausschreibungen sind derzeit noch am Laufen. In Summe werden in der Pilotregion Ybbstal rund 5000 Haushalte und Betriebe mit Glasfaser Internet versorgt.
„2018 wollen wir einen gemeinsamen Pakt erarbeiten, um gemeinsam den weiteren Ausbau zu forcieren. Eine Breitband-Hotline ist die erste Anlaufstelle, um den Breitbandausbau und die Mitverlegung im Land zu koordinieren. Binnen 72 Stunden ist ein technisch versierter Mitarbeiter vor Ort“, so die Bezirks-VP.


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