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BEZIRK SCHEIBBS. In den vergangenen vier Jahren sank die Kriminalität im Bezirk um 5,1 Prozent. Und auch die Aufklärungsquote entwickelt sich positiv, denn seit 2017 wurden 7,9 Prozent aller Anzeigen aufgeklärt, informieren die VP Landtagsabgeordneten Anton Erber und Klaudia Tanner.

v.l.: Präsident Gerhard Karner mit den Landtagsabgeordneten Klaudia Tanner und Anton Erber. Foto: VPNÖ

„Niederösterreich ist gemessen an Anzeigen pro Kopf - hinter dem Burgenland - das zweitsicherste Bundesland. Im Jahr 2017 ist die Kriminalität im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,1 Prozent gesunken, das ist der zweithöchste Kriminalitätsrückgang im Vergleich zu allen Bundesländern. Die Kriminalität in Niederösterreich befindet sich auf einem Tiefststand. Gleichzeitig gibt es immer mehr aufgeklärte Fälle. Die Aufklärungsquote wurde gesteigert und erreicht mit 50,8 Prozent einen Höchstwert“, hebt VPNÖ-Sicherheitssprecher und 2. Landtagspräsident Gerhard Karner die hervorragende Arbeit der Niederösterreichischen Polizisten hervor. 

„Brennpunkten mit Schwerpunktsetzungen gegensteuern“

„Das eine sind die Jahreszahlen, die immer wieder von regionalen Gegebenheiten abhängig sind – entscheidend ist sicherlich der Langzeittrend. Im Bezirk Scheibbs konnten wir seit 2013 einen Kriminalitätsrückgang von 5,1 Prozent verzeichnen. Ebenfalls positiv entwickelt sich die Aufklärungsquote, im Jahr 2017 wurden 7,9 Prozent aller Anzeigen aufgeklärt“, sind die VP Landtagsabgeordneten Anton Erber und Klaudia Tanner erfreut und betonen: „Hier sieht man, dass das Miteinander von Polizei, Land und Gemeinden aber auch von Bürgern funktioniert – wo es Brennpunkte gibt, wird durch Schwerpunktsetzungen gegengesteuert“, betonten Erber, Tanner und Karner einhellig.

In besonders sensiblen Bereichen konnten sehr gute Zahlen verzeichnet werden, beispielsweise ein Minus von 8,1 Prozent bei Einbrüchen, 3,4 Prozent bei KFZ Diebstählen und 7,5 Prozent bei Gewaltdelikten.

Anzahl an Cyberverbrechen gestiegen

Landesweit stiegen jedoch die Anzahl an Delikten im Internetbereich. „Cyberkriminelle schlugen im Vorjahr landesweit rund 2800 Mal zu, ein Plus von 23,4 Prozent. Allen voran geht es um Internetbetrug aber auch Schadsoftware und Erpressungstrojaner nehmen stark zu. Vielfach fehlt es an regelmäßigen Systemupdates und Virenschutzprogrammen. Deshalb sind bereits in allen Bezirken spezialisierte Cyber-Cops aktiv, landesweit insgesamt 60“, informiert Karner.


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