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PETZENKIRCHEN. Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP) und die Obleute der Most- und Eisenstraße Michaela Hinterholzer und Andreas Hanger, einen Überblick über die aktuellen Projekte und Ereignisse im Mostviertel.

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Petra Bohuslav stellte die allgemeine positive Tourismusentwicklung vor und verwies auf die erfolgreiche vergangene Wintersaison, denn die vier großen Skigebiete konnten Zuwächse verbuchen.

Rund 6,2 Millionen Tagesgäste im Jahr 2017 bestätigen das facettenreiche, kulturelle und sportliche Angebot in der Region. Sie verwies darauf, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Digitalisierung, immer „am Puls der Zeit“ zu bleiben und bedankte sich bei den Obleuten der Most- und Eisenstraße und ihrem Team für ihr Engagement.

Nachhaltige Verbesserung in der Digitalisierung

Für eine nachhaltige positive Entwicklung des Toursimus ist es essentiell, die Chancen der Digitalisierung bestmöglich zu nutzen. Darauf verwies Andreas Purt, der über bevorstehende Schulungstermine für Betriebe an der Most- und Eisenstraße im Bereich der Digitalisierung verwies. Hierzu werden im Rahmen von partnerschaftlichen Kooperationen Ressourcen gebündelt, Wissen weitergegeben sowie innovative Maßnahmen entwickelt und umgesetzt.

Schwerpunkte in den nächsten beiden Jahren

Die Installierung von „Digital Coaches“ soll ein fixer Unternehmensbestandteil und Unterstützungsmaterialien für Betriebe erstellt werden. Ebenso steht die Gewährleistung passgenauer Unterstützung durch das Kennenlernen des einzelbetrieblichen Bedarfs im Zentrum. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Verbesserung der Kontakt-Qualität zu den Partnern, die Unterstützung der Betriebe bei ihrer indivituellen Weiterentwicklung sowie doe Erarbeitung und Umsetzung von digitalen Maßnahmen auf Destinations- und Betriebsebene, um Wirksamkeit von theoretischen Vorschlägen überprüfen zu können.

Birnbaumblüte an der Moststraße

Michaela Hinterholzer sprach, nach dem erstmals offiziell gezeigtem neuen Imagefilm zur Birnbaumblüte, über dieses Hauptereignis im Mostviertel. Der Film zeigt einen Flug über das Mostviertel, im speziellen die Birnbaumblüte mit beeindruckenden und idyllischen Bildern der Landschaft. Die Produktion ist als Werbemittel für das nächste Jahr gedacht. 

Zufrieden mit der Vorsaison 

Beim Mostviertel Tourismus gingen viele Anfragen ein und viele der Beherbungsbetriebe waren voll. „Heuer war dies eine sehr intensive Zeit, die an ihrem Höhepunkt, dem Tag des Mostes am, 29. April, schon wieder fast vorbei war. Wir sind sehr zufrieden mit dieser guten Vorsaison“, resümiert Michaela Hinterholzer und ergänzt: „Oftmals werde ich gefragt, wann denn die Birnbaumblüte genau statt findet. Dies kann gut selbst beobachtet werden, denn in einem Birnbaum vor dem Mostheurigen Hauer ist eine ganzjährige webcam installiert.“ Die installierte Birnbaum-Cam verzeichnete knapp 500.000 Bildaufrufe. 

Radfahren an der Moststraße & die NÖ Landesausstellung 2026

Dass der Schwerpunkt Rad auch wichtig ist, wird im Mostviertel auch an der Moststraße deutlich. Derzeit werden aktuelle Radrouten evaluiert und neu ausgeschildert. In Kürze erscheint auch eine neue Radkarte - die Routen werden auch digital zum download angeboten. Die Radroute betrifft 26 Gemeinden und eine Strecke von 400 Kilometern. 

Zudem beschäftigt sich die Mosstraße aktuell mit der Bewerbung für die Niederösterreichische Landesausstellung 2026. Die Stadtgemeinde Amstetten, die Remise und das Landeslinikum Mauer haben sich für die Landesausstellung 2023 beworben. „Dass die Landesausstellung 2026 im Mostviertel stattfinden wird, verschafft uns nun mehr Zeit. Wir können das Entwicklunsprogramm vertiefen und uns intensiver vorbereiten“, so Michaela Hinterholzer. 

E-Mobilität und Bewegung an der Most- und Eisenstraße

Gemeinsam mit der Eisenstraße unter Obmann Andreas Hanger wird dertzeit auch an einem zukunftsträchtigem Projekt gearbeitet: Ein gemeinsames Werbemittel über die E-Mobilität im Mostivertel gibt Routenvorschläge für E-Autos und E-Bikes sowie Wissenswertes über Verleih-Shops und Ladestationen. Mobilität und Radfahren sind aktuelle Themen an der Eisenstraße. Der Ybbstalradweg erfreut sich nämlich auch in der zweiten Saison reger Beliebtheit. 

„Die Investitionen machen sich in der Statisik bemerkbar, und auch im Hinblick auf die E-Mobilität ist Eisenstraße eine Vorzeigeregion“, so Eisenstraße Obmann Andreas Hanger. Während das Ybbstal-Radtaxi bereits täglich zahlreiche Radfahrer abtransportiert, wird ein generelles Konzept für bedarfsorientierte Mobilität im Raum Ybbstal-Ötscher Ende Juni vorliegen. Des Weiteren ist eine neue Radkarte zum Thema „Rennradeln“ in Arbeit, die die zehn schönsten Touren rund um Waidhofen an der Ybbs und Göstling umfasst.

Auch das Thema Wandern soll attraktiviert werden: Im Bereich Wandern befindet sich ein Leitprodukt in der Entwicklung. Derzeit wird an der Konzeption des Luchs-Trails gearbeitet, der ab 2019 die beiden nationalparks OÖ Kalkalpen und das Gesäuse im Wildnisgebiet Dürnstein verbinden wird. „Mich freut es, dass der Schwerpunkt auf die Digitalisierung gesetzt wird“, so Hanger der sich abschließend ebenfalls bei den Anwesenden für ihr Engagement und die Zusammenarbeit bedankt. 


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