Heimisches Käferschadholz für Verarbeitung in Biomassekraftwerken
BEZIRK SCHEIBBS. Reinhard Teufel, FPÖ-Landtagsabgeordneter aus dem Bezirk Scheibbs, appelliert an die EVN, in ihren Biomassekraftwerken heimisches Käferschadholz zu verarbeiten, statt Holz aus dem benachbarten Ausland anzukaufen. „In unseren Biomassekraftwerken wird bereits regelmäßig Schadholz angeliefert und verarbeitet“, informiert die Presseabteilung EVN.

Die heimischen Forstwirte seien aufgrund der Borkenkäferkalamitäten der vergangenen Jahre auf Millionen Festmetern unverkaufbaren Schadholzes sitzengeblieben und unter großen wirtschaftlichen Druck geraten. „Ihre Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten sollte uns allen ein Anliegen sein. Es wäre schön, wenn auch die EVN als Unternehmen des Landes Niederösterreich einen Beitrag leisten könnte“, so Teufel.
Für die Verbrennung in Biomassekraftwerken sei das auf dem freien Markt kaum verkaufbare Käferschadholz gut genug, und der heimischen Forstwirtschaft wäre deutlich geholfen.
„Die EVN würde damit nicht nur einen Akt der Solidarität gegenüber den leidgeprüften Forstwirten setzen, sondern auch im volkswirtschaftlichen Interesse handeln“, betont der FPÖ-Mandatar. „Ich bin überzeugt, dass auch der niederösterreichische Energieversorger mit uns gemeinsam an einem Strang ziehen und dieser für alle Beteiligten besten Lösung zustimmen wird“, so Reinhard Teufel.
„Wir verwenden bereits regelmäßig angeliefertes Schadholz. Grundsätzlich beziehen wir das Holz ausschließlich von österreichischen Partnern, wie den Bundesforsten oder regionalen Genossenschaften und Landwirten“, nimmt die Presseabteilung der EVN Stellung.


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