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NÖ Bauernbund: Krisengeschüttelter Landwirtschaft wird rasch Hilfe und Perspektive gegeben

Ariane Zeilinger, 07.09.2018 14:49

BEZIRK SCHEIBBS/NÖ. Für die niederösterreichische Landwirtschaft ist das Jahr bislang eine besondere Herausforderung gewesen: Dürre, Ernteeinbußen, Borkenkäfer und Preisverlust machen den rund 40.000 bäuerlichen Betrieben gehörig zu schaffen und treiben sie bisweilen sogar in den Existenzkampf. „Schnelles Handeln ist hier ein Gebot der Stunde, es geht um bäuerliche Existenzen“, betont Klaudia Tanner, Bauernbunddirektorin und VP-Landtagsabgeordnete aus dem Bezirk Scheibbs. 

Bei der Welser Messe "AgroTier" wurden die anhaltende Dürre und die damit verbundenen Ernteeinbußen, auch für die Scheibbser Bäuerinnen und Bauern, diskutiert. NÖ Bauernbunddirektion und VP-Landtagsabgeordnete Klaudia Tanner bedankte sich persönlich bei Bundesministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) für das rasche Zustandekommen eines Hilfspakets. Foto: NÖ Bauernbund

„Unserer krisengeschüttelten Landwirtschaft muss jetzt Perspektive und Hilfe gegeben werden. Ich bedanke mich bei Bundeskanzler Sebastian Kurz und Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, dass rasch ein umfassendes Hilfspaket geschnürt werden konnte“, sagt NÖ Bauernbunddirektorin und Landtagsabgeordnete Klaudia Tanner (ÖVP). 

Direktzahlung für betroffene Betriebe

Von den insgesamt 60 Millionen Euro fließen 20 Millionen Euro in Direktzahlungen für betroffene Betriebe, vor allem für Tierhalter. 20 Millionen Euro fließen in Programme zur Wiederaufforstung der Wälder. Weitere 20 Millionen Euro werden in Maßnahmen investiert, damit sich die Bäuerinnen und Bauern besser und intensiver gegen Elementarschäden versichern können. 

Hilfspaket geschnürt

Das Hilfspaket für die Land- und Forstwirtschaft wurde mit starker Unterstützung aus Niederösterreich zu Wege gebracht. Der NÖ Bauernbund konnte sich mit mehreren Maßnahmen intensiv einbringen und zeigt sich erfreut über die rasche Umsetzung des Hilfspakets. „Schnelles Handeln ist hier ein Gebot der Stunde, es geht um bäuerliche Existenzen“ erläutert  Tanner. Und: „Das geschnürte Hilfspaket ist umgerechnet doppelt so viel, wie die Hilfsnahmen in der Bundesrepublik Deutschland ausmachen“, betont Tanner abschließend.


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