Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BEZIRK SCHEIBBS. Beim Energiebeauftragtenforum der Energie- und Umweltagentur NÖ in St. Georgen am Ybbsfelde wurden insgesamt 60 Mostviertler Gemeinden ausgezeichnet, darunter die Gemeinden Gresten-Land, Lunz am See, Scheibbs, Steinakirchen am Forst, Wieselburg und Wieselburg-Land.

v.l.: Heinrich Huber (Lunz am See), Christa Ruspeckhofer (Mitglied der Geschäftsleitung eNu NÖ), Franz Patzl, (RU3 Amt der NÖ Landesregierung), Markus Wippl (Wieselburg-Land), Johann Winterspacher (Steinakirchen am Forst), Landtagsabgeordneter Bürgermeister Anton Kasser (Obmann GDA Amstetten), Thomas Lichtenschopf, Dietmar Nestelberger (Scheibbs), Bürgermeister Leopold Latschbacher (Gresten-Land), Vizebürgermeister Erich Buxhofer (Gresten-Land) Foto: eNu

Seit 2013 sind Gemeinden per NÖ Energieeffizienzgesetz verpflichtet, ihre Energieverbräuche durch eine Energiebuchhaltung zu überwachen. Um die Qualität der Energiebuchhaltung zu steigern, gibt es seit drei Jahren das Projekt „Energiebuchhaltungs-Vorbildgemeinden“, an dem sich heuer NÖ-weit bereits 210 Gemeinden beteiligten.

Vorbildgemeinden ausgezeichnet

Beim Energiebeauftragten-Forum der Energie- und Umweltagentur NÖ in St. Georgen am Ybbsfelde wurden nun 60 Mostviertler Gemeinden vor den Vorhang geholt und als Vorbildgemeinde ausgezeichnet, sechs davon aus dem Bezirk Scheibbs.

Der Schlüssel zum Erfolg

Grundlage für den Erhalt der Auszeichnung war ein hochwertiger Energiebericht, der von der Energie- und Umweltagentur NÖ überprüft und freigegeben wurde. Im Bericht enthalten sind neben den Energieverbräuchen der Gemeindegebäude und Anlagen auch Vorschläge für energetische Verbesserungen. Landtagsabgeordneter Anton Kasser, Obmann des GDA Amstetten, und Christa Ruspeckhofer, Mitglied der Geschäftsleitung der NÖ Energie- und Umweltagentur, zeichneten die Vorbildgemeinden aus und übergaben die Urkunden.

„In unserem Land ist die Energiewende voll im Gange. Seit 2015 decken wir 100 Prozent unseres Strombedarfes aus erneuerbaren Energieträgern wie Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse. Niederösterreichs Gemeinden übernehmen dabei eine zentrale Rolle und sind hier Vorreiter“, merkt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf an.

Smartphone erleichtert Arbeit

Im Rahmen der Auszeichnung erhielten die Vorbildgemeinden ebenso ein Smartphone mit einer speziellen App für die automatische Auslesung der Zählerdaten, wodurch zukünftig die Eingabe der Zählerstände und die Arbeit bei der Energiebuchhaltung wesentlich erleichtert wird. Landesweit unterstützen die Energie- und Umweltagentur NÖ und die Energieberatung NÖ in enger Abstimmung mit dem Land NÖ bei der Berichterstellung und Datenerfassung im Energiebuchhaltungsprogramm, das den Gemeinden vom Land NÖ kostenlos zur Verfügung gestellt wird.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden