„Neues Waffengesetz bringt Verbesserungen für Jäger“
NIEDERÖSTERREICH. Die Novellierung des Waffengesetzes bringt zahlreiche Vorteile für Besitzer von legalen Waffen. Dazu zählen auch die rund 130.000 Jäger in Österreich. Am Dienstag wurde die Änderung im Nationalrat beschlossen. Ab. 1. Jänner 2019 dürfen Jäger bei der Jagd einen Schalldämpfer mitführen. „Damit wird ein wichtiger Schritt für die heimischen Jäger gemacht. Bereits seit Jahren fordert der Jagdverband die Verwendung von Schalldämpfern bei der Jagd“, erklärt Bauernbund-Präsident und Landwirtschaftssprecher der ÖVP Georg Strasser.

„Hier geht es vor allem um die Gesundheit der Jäger. Durch die hohen Schallwerte beim Schießen kommt es sehr oft zu Hörschäden. Der Schutz und die Sicherheit der Jäger und ihrer Hunde müssen im Mittelpunkt stehen, deswegen ist diese Änderung sehr zu begrüßen“, bekräftigt auch VP-Nationalrat Alois Rosenberger.
Veränderung für Mensch und Tier
„Durch die Verwendung eines Schalldämpfers bleibt der Schuss weiter hörbar, für den Schützen ist er aber nicht mehr schädlich. Zusätzlich kann Stress beim übrigen Wild reduziert werden, der Rückstoß wird vermindert und die Treffergenauigkeit erhöht. Es ist also eine positive Veränderung für Mensch und Tier“, so Strasser und Rosenberger unisono. Das neue Waffengesetz erlaubt auch, dass eine Faustfeuerwaffe bei der Jagd verwendet werden darf. Diese soll vor allem bei angefahrenem Wild, zum Beispiel in der Nacht oder bei wehrhaftem Wild eingesetzt werden.


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