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NÖ. Die Eder Betei­li­gungs­ver­wal­tungs GmbH musste Insovenz anmelden. Zuletzt betreute sie unter dem Namen „SLC Asylcare“ 48 Asylquartiere in Niederösterreich. Betroffen von der Pleite sind laut KSV1870 162 Gläubiger und 38 Dienstnehmer.

Foto: Dennis Diatel/Shutterstock.com
Foto: Dennis Diatel/Shutterstock.com

Nach Eigendarstellung des Unternehmens, das seinen Sitz in Lilienfeld hat, wurden seit 2010 Asylquartiere angekauft und betrieben. „Weitere Objekte wurden als Asylquartiere angekauft, sodass man zuletzt 48 Objekte in Niederösterreich betreute. Im Jahr 2015 stieg der Bedarf an Asylquartieren enorm, sodass auch Containerdörfer aufgebaut wurden. Um die Verträge mit dem Land Niederösterreich erfüllen zu können, mussten zusätzlich zu den Eigenobjekten 140 Quartiere angemietet werden. Nachdem sich herausstellte, dass Asylwerber im Containerdorf nicht mehr untergebracht wurden, waren die in diese Dörfer getätigten Investitionen verloren. Es kam zu einem Verlust von 2.000 Betreuungen von Asylwerbern“, heißt es im Antrag. 

Die Verbindlichkeiten sollen nach Eigenangaben des Unternehmens rund 5,7 Millionen Euro betragen, das Vermögen 4,2 Millionen Euro.

Das Unternehmen soll während des Insolvenzverfahrens fortgeführt werden. Es ist geplant, Objekte zusammenzulegen und einige auch zu schließen. Durch die Verkleinerung des Unternehmens solle es wieder möglich sein, positiv zu wirtschaften.


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