AMS August-Resümee: Jugendarbeitslosigkeit um 16,7 Prozent gesunken
BEZIRK SCHEIBBS. Ende August waren beim Arbeitsmarktservice (AMS) Scheibbs 552 Personen, davon 275 Frauen und 277 Männer, arbeitslos gemeldet. Die Jugendarbeitslosigkeit ist um 16,7 Prozent gesunken.

Das sind um drei weniger (minus 0,5 Prozent) als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Von diesem Rückgang profitieren jedoch nur Männer (- 7 Betroffene), während bei den Frauen ein leichter Anstieg um vier Betroffene zu verzeichnen ist. Ebenso zugenommen hat die Arbeitslosigkeit in der Generation 50 Plus (plus 12,8 Prozent).
Dauer der Arbeitslosikeit gesunken
„Derzeit sind im Bezirk Scheibbs 38,4 Prozent der arbeitslos vorgemerkten Personen über 50 Jahre. Die Jugendarbeitslosigkeit ist hingegen um 16,7 Prozent gesunken. Sehr erfreulich ist auch, dass sich die Dauer der Arbeitslosigkeitsepisoden im Bezirk weiter verkürzt und Ende August bereits um 22 Tage unter dem Wert des Vorjahres liegt, bei den Männern sogar um 27 Tage“, analysiert der Scheibbser AMS-Geschäftsstellenleiter Sepp Musil.
216 arbeitslose Scheibbser
Im letzten Monat haben sich insgesamt 216 Personen beim AMS Scheibbs arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vorjahr um zehn weniger. Gleichzeitig wurde bei 219 Kunden die Vormerkung zur Jobsuche wiederum beendet. Davon konnten 114 mit direkter oder indirekter Unterstützung des AMS wieder eine Beschäftigung aufnehmen. 21 sind in eine Schulung eingetreten und in 84 Fällen wurde die Vormerkung aus sonstigen Gründen (Krankenstand, Meldeversäumnis, Auslandaufenthalt, Wochenhilfe etc.) beendet.
AMS on Tour zu den Unternehmen
Die Vermittlungstätigkeit zählt zu den Kernaufgaben des AMS. Es gilt Jobsuchenden möglichst rasch ein entsprechendes Stellenangebot zu unterbreiten, damit Arbeitslosigkeit nicht länger dauert, als es der Markt erzwingt. Um passende Jobs anbieten zu können, ist die enge Kooperation mit den Unternehmen und die intensive Kontaktpflege von besonderer Bedeutung.
Ständig im Kontakt
„Wir sind das ganze Jahr über unterwegs zu unseren Betrieben, um einerseits den konkreten Personalbedarf zu eruieren und die Wirtschaft bei der Personalsuche bestmöglich zu unterstützen. Darüber hinaus starten wir in Kürze eine Betriebsbesuchsoffensive, um über die AMS-Dienstleistungs- und Serviceangebote sowie über Besetzungsmöglichkeiten beziehungsweise allfällige -alternativen für freie Stellen zu informieren“, erklärt Musil


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