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Bürgermeister treffen sich zum großen Regions-Frühstück in Neubruck

Online Redaktion, 15.11.2019 12:25

SCHEIBBS/NEUBRUCK. 110 Bürgermeister sowie Gemeindevertreter folgten der Einladung zum “Frühstück mit der Region“ in Schloss Neubruck. Bei dieser Veranstaltung hatten sie die Gelegenheit, aktuellste Informationen zum Thema NÖ Klima- und Energiefahrplan 2030 aus erster Hand zu erhalten.

v. l.: Bezirkshauptmann Johann Seper, LR Ludwig Schleritzko, LH-Stv. Stephan Pernkopf, LR Martin Eichtinger, LAbg. Claudia Tanner, Bgm. Franz Aigner, GF Walter Kirchler, Büroleiter Johannes Wischenbart. (Foto: NÖ.Regional.GmbH/Maca)

Seit dem Jahr 2015 wird in NÖ Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie gewonnen. Seit Jahresbeginn 2019 gilt ein Verbot des Einbaus von Ölheizungen in Neubauten. In bestehenden Gebäuden wird der Austausch von Öl-Heizungen mit 3.000 Euro gefördert.

„Mit der blau-gelben Wohnbaustrategie leistet unser Bundesland einen nachhaltigen Beitrag zur Energiewende“, so Landesrat Martin Eichtinger. Ziel sei es, ökologisch und nachhaltig für die Zukunft zu bauen. „In Österreich zählt das Bundesland Niederösterreich zu den Pionieren. Das ist uns auch von Global 2000 bestätigt worden. Der Grund ist, dass wir fossile Brennstoffe bereits seit 2005 nicht mehr aus der Wohnbauförderung unterstützen“, so Eichtinger.

Am 13. Juni 2019 wurde im NÖ Landtag der NÖ Klima und Energiefahrplan 2020-2030 beschlossen. NÖ will bis 2030 den CO2-Austoß um 36 Prozent verringern, ein Klima-Anpassungsprogramm für Gemeinden entwickeln und eine klimafreundliche Land- und Forstwirtschaft forcieren.

Weiters geht es um eine zukunfts- und leistungsfähige Infrastruktur. E-Mobilität ist die Schlüsseltechnologie und man möchte, dass ab 2030 jeder fünfte PKW in NÖ elektrisch unterwegs ist. Auch der öffentliche Verkehr, in Kombination mit neuen Mobilitätsformen, soll forciert werden. Mit allen genannten Maßnahmen will man auch die regionale Wertschöpfung und Beschäftigung mittels „Grüner Technologien“ steigern. So sollen zusätzlich zu den bereits bestehenden 40.000 Arbeitsplätzen in diesem Bereich weitere 10.000 bis 2030 folgen. Damit diese sehr ambitionierten Ziele auch erreicht werden können, wurde im Juni 2019 im neuen Landesbudget eine halbe Milliarde Euro vorgesehen.


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