Oberndorf an der Melk setzt Klimaschutzmaßnahmen um
OBERNDORF AN DER MELK. Niederösterreichs Gemeinden lösen mit ihren Investitionen wichtige Impulse für die heimische Wirtschaft aus. Um Projekte realisieren zu können, ist es essenziell Fördermittel aufzustellen.

Das Kommunale Förderzentrum NÖ der eNu steht als erste Anlaufstelle hilfreich zur Seite, so werden jährlich rund 1.000 Gemeindeprojekte aus den Bereichen Infrastruktur, Klima, Energie, Umwelt, Mobilität & Natur mit einer Förderberatung begleitet. Auch die Gemeinde Oberndorf an der Melk nimmt dieses Beratungsservice immer wieder gerne in Anspruch.
Es gehe darum, den Gemeinden das Know-How der Förderexperten möglichst niederschwellig bereitzustellen, erklärt LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf: „Die Niederösterreichischen Gemeinden sind wichtige Treiber, wenn es darum geht, die ambitionierten Klimaschutzziele des Landes zu erreichen und Projekte in den Gemeinden umzusetzen. Um die Realisierung der Projekte bestmöglich zu unterstützen, unterstützt das Förderzentrum die Gemeinden bedarfsorientiert, um möglichst viele Fördergelder von EU, Bundes und Landesebene in unsere 573 Gemeinden zu bringen.“
Auch für die Gemeinde Oberndorf an der Melk ist die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen sehr wichtig. So wurde das Arzthaus von Öl auf Pellets umgestellt, ebenso will man im Feuerwehrhaus Hub Lehen weg vom Öl und auf Pellets umsteigen. Auf dem Dach des neuen Feuerwehrhauses in Oberndorf ist die Errichtung einer großen 110 kWp Photovoltaikanlage geplant. Mit dem dabei entstehenden Überschussstrom sollen auch der Bauhof und die Kläranlage versorgt werden. Mit den schon bestehenden PV Anlagen auf den Dächern des Gemeindeamtes, Kindergarten, Schule, Tribüne Sportanlage hat die Gemeinde dann insgesamt 202 kWp PV-Leistung installiert. Dies entspricht in etwa dem Stromverbrauch von 57 Haushalten und bewirkt die Reduktion von ca. 88 Tonnen CO2 pro Jahr.
All diese Projekte und Anschaffungen kosten Geld und deshalb wurde auch immer wieder eine umfassende Förderberatung durch das Förderzentrum NÖ in Anspruch genommen.
Bürgermeister Walter Seiberl und Umweltgemeinderat Stefan Fahrnberger zeigen sich von diesem Service begeistert: „Wir sind sehr bestrebt, Investitionen im Umwelt- und Klimabereich zu tätigen. Mit der Unterstützung des Kommunalen Förderzentrums NÖ wird es für uns leichter, alle Förderungen abzuholen.“
Kommunales Förderzentrum für Gemeinden
Das Kommunale Förderzentrum der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ bietet deshalb speziell für Gemeinden umfangreiche Serviceleistungen an:
- Fördermittelcheck: Welche EU-, Bundes- und Landesförderung stehen bereit?
- Einreichungsberatung: Wann muss wo, wie eingereicht werden?
- Bau-Vergabe-Förderberatung: Beleuchtet die geplanten Bauprojekte aus Vergaberechtlicher- und Fördersicht
One-Stop-Shop in allen Förderfragen
Niederösterreichs Gemeinden sind ein wichtiger Motor für die regionale Wirtschaft, das unterstreicht auch Landtagsabgeordneter Anton Erber: „Neben Investition in den Bildungsbereich sind es vor allem der Erhalt und der Bau von kommunalen Bauten und Investitionen in erneuerbare Energien, die unsere Gemeinden umsetzen. In Summe sind die Gemeinden die größten öffentlichen Investoren des Landes.“
Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ, unterstreicht die Serviceorientierung des Förderzentrums: „Jährlich begleiten wir über 1.000 Gemeindeprojekte. Egal ob es um die thermische Sanierung von öffentlichen Gebäuden geht, energieeffiziente Straßenbeleuchtung oder die Stärkung regionaler Produkte: Das Kommunale Förderzentrum der eNu hilft den Gemeinden das Maximum an Fördergelder zu erhalten und Projekte erfolgreich umzusetzen.“


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