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SCHLIERBACH/KREMSTAL. Die Krampuszeit naht mit Riesenschritten. Der Pflege des alten Brauchtums hat sich auch ein junger Verein aus dem Kremstal verschrieben: die „Kremstaler Burg Teufeln“.

  1 / 3   Gruppenfoto beim Kremsursprung: die „Kremstaler Burg Teufeln“ haben Saison Foto: Kremstaler Burg Teufeln

Seit Oktober 2015 machen die Perchten und Krampusse von den „Kremstaler Burg Teufeln“ das Kremstal „unsicher“. Für die Mitglieder geht es aber nicht um das Erzeugen von Angst und Schrecken – wie Obmann Gerald Edlinger erklärt –, sondern um das Lebendig-Erhalten von Tradition und Brauchtum. „Natürlich gilt es den Gruselfaktor der Kostüme richtig einzuschätzen, gerade bei unseren Hausbesuchen. In erster Linie finden wir es aber einfach faszinierend, den alten Brauch lebendig zu halten“, weiß Edlinger. 25 Mitglieder umfasst der Kremstaler Verein aktuell.

Die Hoch-Zeit für die Krampusse und Perchten liegt klarerweise rund um den Krampustag am 5. Dezember aber auch um den 5. Jänner.

Krampus zu Besuch

Bei den Hausbesuchen, die die „Kremstaler Burg Teufeln“ auch anbieten, kommen meist drei oder vier Krampusse gemeinsam mit einem Nikolaus zu einer Familie. Dabei werden dann Texte der Eltern verlesen und Krampussackerl übergeben. Auch beim Micheldorfer Adventmarkt ist der Verein aktiv dabei genauso wie bei einer Reihe von weiteren Krampus- und Perchtenläufen in Oberösterreich. Weitere Infos zum Verein erhalten Interessierte unter der E-Mail-Adresse: kremstal-burg-teufeln@gmx.at


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