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SCHÖNAU. Seit 35 Jahren wird in Schönau traditionell am Nationalfeiertag die Fuchsjagd geritten, wobei der Fuchs nichts Anderes ist, als eine Attrappe, die auf der Schulter eines Reiters oder einer Reiterin platziert wird. Insgesamt 53 Reiter und sechs Gespanne nahmen bei herrlichem Herbstwetter an der Fuchsjagd  beim Reitpark Gstöttner teil. 

Fotos: Ernst Trudenberger
  1 / 3   Fotos: Ernst Trudenberger

Zahlreiche Zuschauer erfreuten sich am Anblick der Pferde und der bunt gekleideten Reiter, die auf der 26 Kilometer langen Geländestrecke über die insgesamt 84 massiven Hindernisse galoppierten. Die Sprünge waren auf zehn Blöcke aufgeteilt, so hatten die Pferde dazwischen genügend Zeit sich zu erholen. Den „Fuchs“ schnappte sich in einem spektakulären Finale Carina Bachtrog aus Tragwein Sie holte sich die begehrte Lunte von den Schultern des Altfuchses, ihrer Schwester Michaela, und wird somit bei der nächsten Schönauer Fuchsjagd als „Fuchs“ von der Reiterhorde verfolgt werden. Am Abend tagte das „Hohe Jagdgericht“, da wurde jede geringste Verfehlung der Teilnehmer scharf geahndet. Lustig war´s!


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