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SCHÖNAU. Spannender Vormittag für 140 Mädchen und Buben aus den Volksschulen Schönau, Unterweitersdorf, Wartberg, Kefermarkt und Grünbach: Die Drittklässler stellten sich in der VS Schönau den Aufgaben des Helfi-Wettbewerbs.

Versorgung einer starken Blutung: Viertklässler durften „Opfer“ spielen. Foto: Greindl
  1 / 4   Versorgung einer starken Blutung: Viertklässler durften „Opfer“ spielen. Foto: Greindl

Wie versorgt man Verbrennungen und blutende Wunden? Was tun mit einem Bewusstlosen? Wie hilft man nach einem Insektenstich? Antworten auf diese Fragen hatten die Mädchen und Buben beim Helfi-Wettbewerb des Jugendrotkreuzes zu geben. Und natürlich galt es auch, die „Patienten“ in Gestalt von Viertklässlern fachgerecht zu versorgen.

Helfen ist „einfach cool“

„Es ist einfach cool, wenn man weiß, wie man im Notfall richtig reagiert“, so Bianca aus Schönau auf die Frage, warum sie beim „Helfi“ dabei ist. Auf den Bewerb vorbereitet hatten sich die Kinder mit Hilfe ihrer Lehrkräfte im Unterricht. Diese wiederum bekamen ihr Wissen von Maria Atteneder, Leiterin der VS Schönau und stellvertretende Landesleiterin des Jugendrotkreuzes, und ihrer Tocher, Jugendrotkreuz-Bezirksleiterin Gudrun Stangl aus Luftenberg, vermittelt. „Das Schöne am Helfi ist, dass jeder Schüler mitmachen darf – Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf genauso wie Kinder mit Migrationshintergrund“, berichtet Stangl, die derzeit als Pädagogin an der VS Wartberg in Karenz ist.

Der Landesbewerb wartet

Beim Bewerb, der zum wiederholten Mal in Schönau stattfand, bekamen alle Kinder einen Preis, nachdem sie die Theorie und die vier Praxisstationen absolviert hatten. Die fünf besten Gruppen zu je sechs Kindern dürfen den Bezirk beim Helfi-Landeswettbewerb vertreten. Für das Rahmenprogramm hatte sich Direktorin Maria Atteneder eine Rätselrallye durch Schönau einfallen lassen. Beim Sportplatz konnten die Kinder Einsatzfahrzeuge vom Roten Kreuz, Feuerwehr und Polizei kennen lernen. Großen Dank sprechen Stangl und Atteneder den Eltern aus, die sich stets gerne als Helfer beim Bewerb beteiligen. „Ohne die Mamas und Papas ginge es einfach nicht.“


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