Schönau will die historische Chance für den Ortskern gut nutzen
SCHÖNAU. Eine historische Chance sieht Bürgermeister Herbert Haunschmied (ÖVP) in der zukünftigen Gestaltung des Kernecker-Areals. Wie berichtet, läuft derzeit für die mehr als 8.000 Quadratmeter mitten im Ort ein Ideenfindungsprozess. Noch bis Donnerstag hat die Ideenwerkstatt im Pfarrsaal statt.

„Reden werden wir über alle Ideen“, freut sich der Bürgermeister über viele Besucher in der Ideenwerkstatt. Noch bis Donnerstag, 4. Juli, können alle Schönauer ihre Vorstellungen für die Nutzung und Bebauung des Kernecker-Areals im Pfarrsaal deponieren. „Nicht alles wird umsetzbar sein, aber ich erwarte mir schon interessante Inputs aus der Bevölkerung“, so Haunschmied im Tips-Gespräch.
Ideen liefern ohne Termin
Die „Ideenlieferanten“ brauchen an diesen drei Tagen keinen Termin. Online sind Anregungen und Kommentare schon jetzt im Forum auf www.chance-schoenau.at möglich. Während an der Zukunft des Kernecker-Areals noch getüftelt wird, gibt es in Sachen Kindergarten schon konkrete Pläne: „Der Neubau unserer Kinderbetreuungseinrichtung hat in der Prioritätenreihung Platz 1“, informiert der Bürgermeister. Das bisherige Kindergartengebäude ist nicht mehr zeitgemäß und zudem zu klein. Eine Kindergruppe ist daher provisorisch in der Volksschule untergebracht.
Krabbelstube ab Herbst
Eine Neuerung kündigt Haunschmied für Herbst 2019 an: Eine Gruppe des Kindergartens wird als Krabbelstube für unter Dreijährige geführt werden. „Diese wird auch für Kinder aus Nachbargemeinden offen sein, deren Eltern sie quasi beim Durchfahren durch Schönau zur und von der Arbeit herbringen und abholen.“
Spar: Bau im Zeitplan
Ebenfalls für Herbst 2019 ist die Eröffnung des Spar-Marktes an der Ortsumfahrung geplant. „Der Bau liegt ganz im Zeitplan“, weiß der Bürgermeister. Positiv entwickelt sich auch die Siedlungstätigkeit. Haunschmied: „Schönau ist als Wohngemeinde nach wie vor sehr beliebt, wir haben nur noch wenige Bauland-Reserven und sind gerade dabei, neue Baugründe zu erschließen.“
Wasserversorgung gesichert
Der Ausbau der für die Siedlungsentwicklung unverzichtbaren Wasserversorgung im Ort ist abgeschlossen. Eine Tiefenbohrung und die Quellfassung auf der Edtwiese stellen mit dem Lückenschluss in der Ringleitung für die Siedlungen und den Ortskern Versorgungssicherheit mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser sicher – ein unschätzbar wertvolles Gut in Zeiten und Regionen mit zunehmender Trockenheit.


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