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SCHÖNBERG AM KAMP. Eigentlich sollte das Rotkreuz-Team einfach nur die werdende Mutter ins Krankenhaus transportieren – doch der kleine Iven hatte andere Pläne. Beim Eintreffen der Rotkreuz-Mannschaft war schnell klar, dass sich ein Transport ins Krankenhaus nicht mehr ausgehen würde. Die Sanitäter bereiteten daher im Heim der Familie in Schönberg am Kamp alles für die anstehende Geburt vor.

V. l.: Zivildienstleistender Michael Völker mit dem kleinen Iven, Rotkreuz-Sanitäter Gerhard Schurischuster, Rotkreuz-Sanitäter Mattias Schuster und die junge Familie. Foto: RKNÖ\ M.Mauß

Am 7. November um 17.08 Uhr war es so weit: der kleine Iven kam mit 3.850 Gramm und 53 cm zur Welt. Geburtsort: in den eigenen vier Wänden in Schönberg am Kamp. Als feststand, dass der Transport ins Krankenhaus nicht mehr möglich ist, bereiteten die Rotkreuz-Sanitäter kurzerhand alles vor, forderten den Notarzt nach und unterstützten Mutter Jennifer bei der Geburt. Beim Eintreffen des Notarztes wurde dieser bereits von dem kleinen Iven begrüßt, die glückliche Mutter hielt ihren kleinen Schatz bereits in den Armen.

Mutter und Kind sind wohlauf

„Die Geburt verlief schnell und unkompliziert“, erklärt das Rotkreuz-Team, bestehend aus Michael Völker, Gerhard Schurischuster und Mattias Schuster. „Es ist etwas Wunderbares, ein neues Leben begrüßen zu dürfen. Sonst werden wir meistens zu eher schwierigen Einsätzen gerufen, da ist eine Geburt etwas ganz Besonderes.“ Nach der Geburt kontrollierte der Notarzt noch Mutter und Kind, die anschließend ins Krankenhaus gebracht wurden. Beide sind wohlauf und durften auch schon wieder nach Hause, wo sie nun das Rotkreuz-Team besuchte, um herzlich zu gratulieren.


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