BM Doskozil beim Sicherheitsgespräch in Schwarzau
Die Gemeinde Schwarzau hat zu einem Sicherheitsgespräch im VAZ geladen. Am Podium waren Bundesminister Hans Peter Doskozil, Bgm. Günter Wolf, Bezirkspolizeikommandant Johann Neumüller, GVV Bezirksvorsitzende Sylvia Kögler und GVV NÖ Präs. Bgm. Rupert Dworak.

Zum Thema Sicherheit erklärte BM Doskozil die Notwendigkeit von Verfahrenszentren. Weitere Voraussetzungen dafür wären Grenzkontrollen, ein einheitliches europäisches Asylsystem und eine Verteilungssystematik. „Die Frage nach dem Asyl soll außerhalb von Europa geklärt werden“, erklärte Doskozil seinen Lösungsansatz.
Heuer habe es 17.000 Asylanträge in Österreich gegeben. Im Jahr 2015 seien es noch 90.000 gewesen. Das Thema europäisch zu lösen sei wichtig, weil dadurch Europa gestärkt hervorgehen würde.
Thema Bundesheer und Polizei
„man darf keine Berührungsängste zum Bundesheer haben“, erklärte Doskozil. Es gäbe nicht nur den klassischen Soldaten, sondern viele Facetten würden abgedeckt werden, wie zum Beispiel das technische Know-How in Bezug auf die Cyberkriminalität. Zudem gäbe es jährlich 5.000 Bewerber.
Im Bereich Polizei erklärte Doskozil, dass starke Pensionsjahre bevorstehen würden. Auch Bürgermeister Wolf verwies auf den Rückgang beim Personal und erklärte, dass die Aufgaben immer schwieriger werden. Wolf, der auch Leiter der Justizanstalt in Eisenstadt ist, beschrieb den Alltag in einer Justizanstalt. „Es gibt einen starken Zuzug von ausländischen Insassen“, sagt Wolf. Unter anderem durch Deutschkurse würde man versuchen die Insassen zu integrieren.


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