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SCHWARZENAU/MISTELBACH. Ein 31-jähriger Mann aus Polen ist verdächtig, am 6. und 22. März 2016, in den Nachtstunden, je einen Ticketautomaten bei den Bahnhöfen Schwarzenau und Paasdorf (Bezirk Mistelbach), mit einem pyrotechnischen Gegenstand gesprengt haben. Der Mann zeigte sich bis dato nicht geständig.

Foto: LPD NÖ
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Durch die enorme Detonationskraft wurde bei der Sprengung in Schwarzenau die massive Eisentüre des Fahrausweisautomaten mehrere Meter weit auf die Bahngeleise geschleudert und das Innenleben des Automaten zur Gänze zerstört. Ferner sind durch die Sprengkraft sämtliche Glasflächen des dortigen Wartehauses zerbrochen. Auch in Paasdorf zeigte sich ein ähnliches Bild. Der Beschuldigte soll aus den Kassen der beiden Ticketautomaten insgesamt einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag erbeutet haben. Die Gesamtschadenssumme wird mit rund 90.000 Euro beziffert. Bedienstete des Landeskriminalamtes Niederösterreich konnten mehrere Spuren an den beiden Tatorten sichern. Weiters wurde festgestellt, dass beide Sprengsätze höchstwahrscheinlich baugleich waren.

Am 25. März 2016 wurde der 31-Jährige von Bediensteten der Polizeiinspektion Mistelbach nach Begehung eines Tankbetruges in Mistelbach festgenommen. Er befindet sich derzeit in der Justizanstalt Korneuburg in Haft. Der 31-Jährige wurde unter anderem wegen Verdacht des Einbruchsdiebstahls sowie der vorsätzlichen Gefährdung durch Sprengmittel der Staatsanwaltschaft Korneuburg angezeigt. Er zeigte sich nicht geständig.


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