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SCHWARZENAU. Es war ein sehr intensives Jahr 2015, auf das der Musikverein Großhaselbach bei seiner Jahreshauptversammlung zurückblickte.

  1 / 2   Obmann Erwin Franta und Kapellmeister Josef Weber freuen sich mit Jugendreferentin Karin Kaltenböck, dass sie Johanna Kohl zur „Probenprinzessin“ küren dürfen. Fotos: MVGH

Obmann Erwin Franta bedankte sich in seinen Begrüßungsworten bei der Gemeinde für die jahrelange Unterstützung und Förderung – auch was die Gebäude betrifft. Denn das Musikheim hat sich seit seiner Eröffnung vor über zehn Jahren zu einem wahren „Mehrzweckhaus“ entwickelt und bietet neben den Musikproben und der Musikschule auch mittlerweile Platz für Turnstunden, Theaterproben, Chorproben oder Versammlungen. Hier ist die Musikschule besonders hervorzuheben, denn in der Gemeinde Schwarzenau sind stolze 87 Schüler in der Ausbildung: „Wir unterstützen die Ausbildung mit einen großen finanziellen Anteil, weil dadurch die ganze Gemeinde künstlerisches Potential schöpfen kann“, sieht Bürgermeister Karl Elsigan den hohen Stellenwert der Musikschule. In seinen Worten an die Musikanten schwang viel Dankbarkeit mit, für die Mithilfe beim 2015 in der ASTEG-Region ausgetragenen NÖ Volksmusikfestival „Aufhorchen“, aber auch für die musikalische Umrandung der zahlreichen Gemeinde-Feste.

Von „Proben- und Ausrückungskaisern“

Mit großer Spannung wurde die von Kapellmeister Josef Weber vorgetragene Statistik erwartet. Jährlich gibt es einen „Probenkaiser“ und einen „Ausrückungskaiser“. Dieser Titel wird an jene Musikanten verliehen, die bei den meisten Proben und Ausrückungen anwesend waren. Heuer es ist eher eine „Probenprinzessin“: Jungmusikerin Johanna Kohl war bei allen 45 Gesamtproben und trägt den Titel nun mit Freude. Den zweiten Titel durfte Weber an sich selbst verleihen: Als Kapellmeister war er bei den meisten der 76 Ausrückungen persönlich vertreten. Die gute Entwicklung des Vereins schlug sich ebenso in den Zahlen nieder, im Vergleich zu 57 Ausrückungen 2012 besteht immer größere Nachfrage nach den musikalischen Klängen des Musikvereins Großhaselbach.

Italienisches Flair getankt

Einen Höhepunkt im vergangenen Jahr markiert der Musikausflug nach Italien. Marketenderin und gebürtige Italienerin Caterina Gabrielli lud ein, ihren Heimatverein „Banda Musicale di Pederobba“ zu besuchen. Beim örtlichen Kastanienfest rund um den Nationalfeiertag reisten 60 Musikanten und Freunde des Musikvereins an, um Waldviertler Blasmusik-Flair nach Italien zu bringen. 2016 werden die italienischen Kollegen schließlich das Waldviertel stürmen. Und ebenso ist der Terminkalender des Musikvereins Großhaselbach wieder dicht gedrängt: Vom traditionellen Pfingstkonzert bis zu kirchlichen Einsätzen und Frühschoppen – die Musiker werden von sich hören lassen. Das taten sie auch im Anschluss an die Versammlung: Stabführer Florian Weixelbraun erhielt von seinen Eltern anlässlich des 20. Geburtstags einen eigenen Marsch. „Hoch Florian“ wurde eigens komponiert und wird sicherlich bei einer der nächsten musikalischen Ausrückungen zum Einsatz kommen.

Mehr zum Musikverein Großhaselbach unter: www.mvgh.at


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