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Leserartikel Christian Hartl, 29.03.2017 08:52

SCHWARZENBERG/BRÜSSEL. Die Idee von einer 270 Kilometer langen Rundbahn durch Österreich, Deutschland und Tschechien, welche auch die Mühlkreisbahn miteinbezieht, wird auch im EU-Parlament diskutiert.

Finanzierbare Projekte würden laut Michael Cramer, dem Vorsitzenden des EU-Ausschusses für Verkehr und Tourismus die Lücken schließen. © vowe

Michael Cramer, der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im EU-Parlament hat es sich zur Aufgabe gemacht, Lückenschlüsse im Schienennetz voranzutreiben, die nach dem Fall des Eisernen Vorhanges aufklafften. Der Vorschlag von Walter Höllhuber und seinen Mitstreitern vom Dreiländer-Infrastrukturverein, die Mühlkreisbahn in eine 270 Kilometer lange Rundbahn durch Österreich, Tschechien und Deutschland einzubinden, stößt bei ihm auf offene Ohren. „Grundsätzlich befürworte ich die Vernetzung der Mühlkreisbahn“, meint der Grünen-Politiker aus Deutschland.

Leistbare Projekte statt Mega-Vorhaben, die Milliarden kosten

Er glaubt, dass es gescheiter wäre, sich auf sinnvolle, leistbare Projekte zu konzentrieren anstatt Mega-Projekte anzugehen, die dem Steuerzahler Miliarden kosten. Die Idee der Dreiländerbahn ist seit bereits zwei Jahren in den Köpfen verankert. Lediglich 80 Kilometer würden laut Höllhuber zur Realisierung fehlen.

Tschechien steht dahinter

„Auch von tschechischer Seite ist das Echo positiv“, meint Höllhuber, der umtriebige Infrastrukturvereins-Obmann, der diese Idee vorige Woche in Budweis vorstellte - mit dabei war auch Vize-Kreishauptmann Jan Kubik. Für Höllhuber geht es vor allem darum, eine Institution zu finden, die diese Idee vorantreibt.


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