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WIEN/SCHWEIGGERS. Die engagiertesten Hobbyforscher 2018 wurden nun vom Bildungsministerium bei einer Festveranstaltung ausgezeichnet, unter ihnen auch die Neue Mittelschule Schweiggers.

V.l.: Vertreter der BAfEP Bischofshofen (1.Platz), Vertreter der NMS Schweiggers mit Direktor Bernhard Bachofner, Christa Binder und Ludwig Koller (2. Platz) und Vertreter der NMS Litschau (3. Platz), Christian Smoliner (BMBWF); Foto: OeAD/APA-Fotoservice/Hörmandiger

Bereits zum vierten Mal hatten Bürger die Möglichkeit, von 1. Mai bis 30. Juni 2018 bei ausgewählten Citizen-Science-Forschungsprojekten mitzuforschen. Besonders angesprochen wurden dabei Schüler. Citizen Science bezeichnet eine Arbeitsmethode, bei der wissenschaftliche Projekte in Zusammenarbeit mit interessierten Bürgern durchgeführt werden.

Am 12. November wurden nun die engagiertesten Citizen Scientists durch das BMBWF, vertreten durch Christian Smoliner (Leiter der Abteilung V/4 Forschungspolitik von Universitäten, Fachhochschulen und Privatuniversitäten), und die Projektleiter im Kuppelsaal der Technischen Universität Wien ausgezeichnet.

Silbermedaille für Schweiggers

Die 4. Klasse der NMS Schweiggers konnte in der Kategorie „Topothek für Schulen“ österreichweit den 2. Platz österreichweit erringen. Dokumentiert wurden die Ergebnisse anhand von Fotos, die in Zusammenarbeit mit dem Leiter der Topothek Schweiggers, Ludwig Koller, gesammelt und veröffentlicht wurden. Unter insgesamt rund 3000 Einreichungen aus ganz Österreich belegten die Schüler der 4. Klasse hinter der BAfEP Bischofshofen den tollen 2. Platz und konnten sich über einen Scheck in der Höhe von 750 Euro freuen.

„Die Wissenschaft ist enorm wichtig für das Urteilsvermögen des Individuums und begegnet uns im täglichen Leben nahezu überall. Nach dem Motto „Wer nichts weiß, muss alles glauben“ sind diese Projekte unglaublich wertvoll für die Persönlichkeitsentwicklung und das kritische Denken unserer Schüler, freut sich Direktor Bernhard Bachofner über diese einzigartige Auszeichnung.

„Wertvolle Daten für die Wissenschaft“

„Durch die Beteiligung der Schüler, die beobachten oder wissenschaftliche Fragestellungen beantworten und kommentieren, erhält die Wissenschaft wertvolle Daten, aber auch neue Blickwinkel. Das große Potenzial von Citizen Science zeigen die Teilnehmerzahlen: Seit 2015 forschten nun bereits knapp 12.000 Personen beim Citizen Science Award mit“, so Smoliner vom BMBWF.

„Steigende Interesse der Hobbyforscher“

„Mit der Initiative Citizen Science wollen wir gezielt den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft fördern und insbesondere Schüler dazu animieren, sich der wissenschaftlichen Arbeitspraxis anzunähern. Das jährlich steigende Interesse der Hobbyforscher an den Projekten freut uns daher sehr“, sagt Heinz Faßmann, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung.


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