Fastensuppenessen als wertvolle Unterstützung für das "Projekt Ruanda"
WALTERSCHLAG. Sprichwörtlich sinnvoll begann die Fastenzeit in Walterschlag, der dortige Dorfhausverein organisierte am Freitag, 3. März, ein Fastensuppenessen. Der Reingewinn kam dem „Projekt Ruanda“ von Erika Hronicek zugute.

Die von Helene Scheidl und Hedwig Kammerer zubereitete Fastensuppe fand großen Anklang, ebenso die Kreuzwegandacht, die vor dem Fastensuppenessen in der Kapelle abgehalten wurde.
Der Reingewinn der Veranstaltung wurde heuer dem von Erika Hronicek initiierten Projekt „Ruanda“ gewidmet. In jahrelanger Arbeit hat die ehemalige Zwettler Kinderärztin viele nachhaltige Akzente in Ruanda gesetzt. Ihr geht es einerseits um eine medizinische Versorgung der dort lebenden ärmlichen Bevölkerung und zum anderen auch um die nachhaltige Bildung derselben. Diese reicht vom Obst- und Gemüseanbau bis zur Herstellung von natürlichen Medikamenten aus Pflanzen. Zudem wurde zahlreichen Kindern und Jugendlichen der Schulbesuch ermöglicht, anderen sogar ein Studium. Erika Hronicek nahm die Gäste in Walterschlag mit auf eine visuelle Reise nach Ruanda und präsentierte viele eindrucksvolle Bilder im Dorfhaus.
Pflegeeltern gesucht
Auch die 12-jährige Janine befand sich unter den Gästen. Das Mädchen aus Ruanda, das sich derzeit in der Obhut von Erika Hronicek befindet, sucht dringend eine Pflegefamilie. Mehr über Janine und ihr schweres Schicksal gibt es hier zu lesen.


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