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Online Redaktion, 27.07.2019 17:29

SCHWERTBERG. Bezugnehmend auf einen Beitrag aus der aktuellen Perger Tips-Ausgabe äußerte sich Jack Matuschek via Leserbrief.  

In der KW Woche 29 berichtet Tips über einen Streit unter Politikern, der mit einem leichten Schlag im Gesicht des einen geendet hätte. Der „Leicht Schlagende“ hat sich dafür entschuldigt – für den anderen war die Sache damit erledigt. Trotzdem: so geht man unter Menschen und schon gar nicht in der Politik miteinander um. Fast jämmerlich aber die verlangte Gegendarstellung in der Ausgabe KW 30 von Vizebürgermeister Nerat aus Mauthausen, er habe im Zuge eines politischen Streitgesprächs lediglich seine Hand an die Wange des Gegenübers gelegt und dabei geäußert: „A Tetsch`n g`hert da!“ – also alles im Normalbereich!

Sehr geehrter Herr Nerat!

Ich weiß ja nicht, um welch heißes Streitgespräch es da gegangen und ob Sie vielleicht sogar ungerecht behandelt wurden, aber: man greift seinem Gegenüber nicht ins Gesicht und droht ihm eine Watsch`n an. Das ist eine grobe Unkultur und besonders eines Vizebürgermeisters und Landtagsabgeordneten einfach unwürdig – und diese erwirkte Gegendarstellung ist für mich wieder einmal nur einmal ein Beispiel für Unrechtsbewusstsein, Respektlosigkeit und Geringschätzung des „Andern“ in einer Form und in einem Ausmaß, wie man sie halt besonders in einer bestimmten Partei immer wieder vorfindet. Ich wünsche mir (auch besonders von Ihnen und Ihrer Partei), dass dieses ständige Hick-Hack und „Zack, zack, zack“ überhaupt aufhört – aber auch in allen anderen Parteien, auf allen Ebenen! Führen Sie alle miteinander Streitgespräche – aber konstruktiv und im Sinne der BürgerInnen.

Jack Matuschek aus Schwertberg 


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