Radfahren – auch im Winter
SEITENSTETTEN. Experten der Energie- und Umweltagentur NÖ liefern Tipps, damit die Niederösterreicher auch im Winter sicher in die Pedale treten können.

SEITENSTETTEN. Besonders motivierte Radfahrer lassen sich von Minusgraden nicht stoppen. Mit der richtigen Ausrüstung, angepasstem Fahrverhalten und geräumten Radwegen steht einem Radfahrvergnügen nichts im Wege.
„Radfahren ist nicht nur gesund, sondern tut auch dem Klima und der Umwelt gut. Für zahlreiche Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ist Radfahren mittlerweile ein Ganzjahresvergnügen. Man sollte sich an einige Grundregeln halten, um gut und vor allem sicher durch den Winter zu kommen“, ist Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) überzeugt.
„Auch bei trübem Wetter und eisigen Temperaturen spricht nichts dagegen, sich die tägliche Portion Bewegung beim Radfahren zu holen. Wichtig sind dabei gute Kleidung und Ausrüstung sowie vorausschauendes Fahren“, weiß Christa Ruspeckhofer aus Seitenstetten, Prokuristin der Energie- und Umweltagentur NÖ.
Wintertaugliches Fahrrad
Besonders wichtig im Winter ist außerdem eine gute Beleuchtung des Fahrrades. Am besten ist eine LED-Beleuchtung mit Standlichtfunktion, damit man auch gesehen wird, wenn man an einer Kreuzung hält. Nabendynamos ermöglichen eine optimale, dauerhafte Stromversorgung der Lichtanlage. Damit ist man immer auf der sicheren Seite und läuft nicht Gefahr, dass bei der Fahrt das Licht wegen leerer Akkus ausgeht. Das Fahrrad sollte außerdem mit allen vorgeschriebenen Reflektoren ausgestattet sein. Um ein winterfittes Rad zu haben, sollte man den Reifendruck etwas verringern, die Kette immer wieder ölen und vor Salz schützen sowie die Funktionstüchtigkeit der Bremsen regelmäßig überprüfen. E-Bikes können auch im Winter verwendet werden, sie sind allerdings wegen der Akkus empfindlicher als normale Räder.


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