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SIERNING/STEYR. Claudia Hartl wird innerhalb von drei Jahren zum siebten Mal Weltmeisterin. Leonhard Wegmayr triumphiert bei den Junioren.

Claudia Hartl fährt im zweiten Riesentorlaufdurchgang Bestzeit. Foto: gepa/Bachun
  1 / 3   Claudia Hartl fährt im zweiten Riesentorlaufdurchgang Bestzeit. Foto: gepa/Bachun

Skibob-Ass Claudia Hartl (SBU Linz) hat nahezu alles gewonnen – einzig die WM-Goldmedaille im Slalom fehlt noch in ihrer Sammlung. „Leider hat es wieder nicht geklappt. Jetzt muss ich weiterfahren“, schmunzelt die 25-jährige Sierningerin, die von der Weltmeisterschaft in Lenggries (Bayern) mit einem kompletten Medaillensatz heimkehrt.

Gold im Super-G

Zum Auftakt gewinnt sie hauchdünn vor Lisa Zaff (+0,08 Sekunden) Gold im Super-G. Nach dem ersten Slalomdurchgang liegt sie mit 1,5 Sekunden Vorsprung ebenfalls auf Titelkurs. „Ich war extrem nervös, habe mir selbst zu viel Druck gemacht“, sagt Hartl, die sich nach einem schweren Fehler im zweiten Lauf mit Bronze begnügen muss. Im Riesentorlauf fährt die Sierningerin zu Silber, in der Kombinationswertung belegt sie Rang drei. „Insgesamt bin ich etwas enttäuscht, weil mehr drinnen war, siebenfache Weltmeisterin klingt aber auch nicht schlecht“, so Hartl, die am Wochenende (9. bis 11. März) beim Weltcup-Finale am Nassfeld (Kärnten) startet.

Großes Steyrer Team

Der SBC Steyr ist in Lenggries mit acht Nachwuchssportlern vertreten und darf sich über acht Medaillen freuen. Leonhard Wegmayr holt bei den Junioren Gold im Riesentorlauf und Silber im Super G. In der selben Altersklasse überrascht Quereinsteigerin Valentina Gruber (17) mit einmal Silber und zweimal Bronze. Michael Mayrhofer, Enkel von Skibob-Pionier Karl, landet in der Schülerklasse dreimal auf Rang drei.


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