Ausstellung „INN Krisen“ im Zollhaus Simbach widmet sich Krieg und Krisen
SIMBACH. Unter dem Titel „INN Krisen“ präsentiert das Museum Zollhaus ab Samstag, 6. Juni, Werke des Malers Max Gerd Kaminski. Die Ausstellung ist Teil des grenzüberschreitenden Kunst- und Kulturprojekts verbINNdungen und thematisiert Krieg, Zerstörung und die zeitlose Präsenz von Krisen.

Kaminski, der 1938 in Königsberg geboren wurde und 2019 in Augsburg verstarb, verarbeitete in seinen Bildern seine eigenen Kriegserfahrungen. Zu sehen sind expressive Werke aus den 1980er- und 1990er-Jahren, die brennende Städte, zerstörte Körper und die Folgen bewaffneter Konflikte darstellen. Einen regionalen Bezug erhält die Ausstellung durch die Geschichte des Innraums, der immer wieder Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen war. Besonders hervorgehoben wird der Österreichische Erbfolgekrieg, in dessen Verlauf Simbach im Jahr 1743 vollständig zerstört wurde.


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