Der Simbacher Kirchenplatz wird weiterentwickelt
SIMBACH. Seit kurzem ist der Stadtverein unter neuer Führung. Theresia Nüßlein und Sabine Strahberger-Wagner haben die Vorstandschaft übernommen. Eine der ersten Aufgaben im neuen Amt wird es sein, die Entwicklung des Kirchenplatzes voranzutreiben.

Nach einem Antrittsbesuch bei Bürgermeister Klaus Schmid, bei dem verschiedene Themen vorgestellt wurden, die dem Stadtverein wichtig sind, folgte einen Tag später die Einladung auf den Kirchenplatz nicht nur für Mitglieder, sondern für alle interessierten Bürger. Der Kirchenplatz wurde in diesem Jahr neu gestaltet und wird mit dem Weiterbau im Bereich des Kriegerdenkmals nächstes Jahr abgeschlossen. Die erste Veranstaltung mit dem Christkindlmarkt fand bereits erfolgreich statt. Doch wie kann man den Platz außerhalb von Christkindlmarkt, Stadtfest und Wochenmarkt noch attraktiver machen und zum Verweilen einladen?
Gestaltung für Jung und Alt
Dazu machte die Gruppe zusammen mit Stadtplaner Erwin Wenzl einen Rundgang auf dem Platz und brachte viele Ideen mit. Der 2. Bürgermeister Bernhard Großwieser informierte ergänzend, dass man auch im Stadtrat bereits viele Ideen entwickelt hätte, die sich mit den Vorstellungen scheinbar durchaus vereinbaren lassen. Vor allem soll an Radfahrer und Fußgänger gedacht werden, aber auch an einen Aufenthalt sowohl für Kinder als Senioren. Der Bereich hinter dem Kriegerdenkmal würde sich für einen Kräutergarten eignen und mit dem bereits vorhandenen Brunnen als Ruhezone nutzbar sein. Bereits gepflanzte Bäume und Hecken bieten außerdem Schatten. Größer denken und vielleicht sogar die Mauer zwischen Sparkassenpark und Kirchenplatz entfernen und in Folge davon den Sparkassenpark z.B.: als Kinderspielplatz nutzen, war eine andere Idee. Dies würde auch eine großzügige Verbindung zu Rathaus, Heimatmuseum und der späteren Grünen Mitte schaffen. Allerdings befindet sich der Sparkassenpark in Privathand.
Diese und weitere Ideen brachte man zu Papier und hofft zusammen mit dem Stadtrat eine gute Lösung zu finden, außer der bereits vorhandenen Gastronomie noch mehr Leben auf den Kirchenplatz zu bringen.


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