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SONNTAGBERG. Der großartige Organist Fritz Putzer und die fabelhafte Mezzosopranistin Christina Hofmayer beschlossen mit einem eindrucksvollen Orgelmittagkonzert die Saison 2019 in der Basilika am Sonntag, dem 25. August. 

Christina Hofmayer und Fritz Putzer an der Orgel der Basilika Sonntagberg (Foto: Peter Bubenik)
Christina Hofmayer und Fritz Putzer an der Orgel der Basilika Sonntagberg (Foto: Peter Bubenik)

Die beiden Künstler gestalteten die Psalmen von A. Dvorak in berückender Weise. Diese Vertonung der Psalmen sind ganz reizvolle, tiefempfundene Stücke, die Dvorak in Amerika schuf, als er von etlichen Todesfällen in seiner Heimat hörte.

Ans Herz gehendes Timbre

Die Sängerin mit einem wunderbar tragenden, wohllautenden Timbre, das zu Herzen geht, sang die geheimnisvollen Stellen mit einem betörenden Piano und konnte schöne Akzente in den bewegten Stellen setzen. Dazu sang sie ihren Part in tschechischer Sprache, weil die deutsche Übersetzung zu holprig war.

Klangfarbe der Orgel

Fritz Putzer zeigte in der Begleitung der Psalmen die Farbigkeit der Orgel und dass Romantisches auf dieser Orgel prächtig gelingen kann. Das führte er auch vor in dem Stück von G. Mahler. Dass er ein Meister des Registrierens ist, fiel aber gleich zu Beginn auf in der „Introduktion“ und dem „Menuett“ von L. Boellmann aus dessen „Suite Gothique“. Ein Stück, das mächtig daherfegt und effektvolle Musik darstellt.

Leichtfüßiges Finale

Am Schluss gab es exzellente Filmmusik, also Unterhaltungsmusik, von einem polnischen Komponisten, W. Kilar, zu hören. Tänzerisch, melodiös und rhythmisch feinnervig beginnt das Stück und steigert sich zu einem krachend-tänzerischen Schlusspleno.

Abschluss „Großer Gott“

Der Applaus des wirklich zahlreichen Publikums war enorm und wurde nur unterbrochen vom „Großer Gott wir loben dich“, in das die Zuhörer einstimmten. Es war der Wunsch von P. Franz Hörmann, der damit den Abschluss der Orgelmittagkonzerte unter den Schutz Gottes stellte. (Text Peter Bubenik)


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