Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

SONNTAGBERG. In den letzten acht Jahren hat sich Leona Anderson einen Namen in der Schlagerszene  gemacht. Ihr neuer Song widmet sich nun einem Thema, das untypisch für die sonst heile Welt des Schlagers ist.

Mit "Diesmal nicht" will Leona Anderson wachrütteln.
  1 / 2   Mit "Diesmal nicht" will Leona Anderson wachrütteln.

„Mir war von Beginn an immer wichtig, persönliche Dinge einzubauen – sprich Themen zu behandeln, die mich auch selbst bewegen“, so Leona Anderson. Die Sonntagbergerin hat dabei nie darauf geachtet, mit dem Strom zu  schwimmen, was sie mit ihrem aktuellen Song „Diesmal nicht“ einmal mehr unter Beweis stellt: Hier ruft sie gegen Gewalt an Frauen auf.

Prägende Kindheit

„Ich stamme von einer sehr großen Familie in einem kleinen Dorf in Kroatien ab. Als Kind war ich in den Ferien regelmäßig dort und habe die häusliche Gewalt tagein und tagaus, unter anderem bei meinen Tanten, miterlebt. Sobald eine Frau etwas sagen wollte, wurde sie schon geschlagen und die Männer waren sogar noch stolz darauf“, erinnert sich Leona Anderson. Die Idee, dieses Thema in einen Song zu verpacken, hatte sie schon längere Zeit. Der Tod ihrer Tante in Kroatien war der Auslöser, diese Idee jetzt endgültig zu verwirklichen. „Meine Tante hatte kein schönes Leben und wurde ständig geschlagen.“ Mit dem Song „Diesmal nicht“ will Leona nun Menschen berühren  und  diese auch zum Nachdenken anregen.

Prominente Unterstützer

Um dem Thema Gewalt an Frauen noch mehr Gehör zu verschaffen, hat sich die Schlagersängerin prominente Unterstützung ins Boot geholt. So werden unter anderem die beiden Fußballlegenden Herbert Prohaska und Toni Polster, aber auch Christina „Mausi“ Lugner am Ende des Videos mit einer Botschaft zu sehen sein. Der Song steht sowohl auf den Musik-Portalen zum Download als auch auf www.youtube.at mit einem berührenden Video bereit.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden