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SONNTAGBERG. Am 29. Juli 2018 bereitete Pater Florian Ehebruster beim Orgelmittagkonzert  den  zahlreichen Zuhörern, die die Kirche füllten, reine Freude.

Pater Florian Ehebruster erfreute das Publikum mit heiter-festlichen Klängen.
Pater Florian Ehebruster erfreute das Publikum mit heiter-festlichen Klängen.

Der großartige Organist und Mönch des Stiftes Seitenstetten spielte zunächst die Toccata in D von Krieger, die mit einem Pleno-Paukenschlag das Konzert einleitete, dann folgte in bravouröser Weise dargebracht der 1. Satz des Concerto a-Moll von Bach. Dass Pater Florian dieses Werk derart exzellent auf dieser Orgel der Basilika erklingen ließ, ist ein kleines Wunder. Es zeigt, welch he-vorragende Technik dieser Meister der Tasten besitzt. Er spielte das effektvolle und ins Ohr gehende Werk in einem frappierenden Tempo, wobei er dem Werk hohe Musikalität einhauchte. Festliche Musik brachte dann die Air von Wesley und der Marcia per Organo von D. da Bergamo.

Heitere Vogelhochzeit

Eine heitere Kostbarkeit war dann  die  Vogelhochzeit von Borstelmann. Der Komponist charakterisierte die Amsel, den Storch, den Geier, den Specht musikalisch und am Schluss, als die Vogelhochzeit aus war, winkte er – die Orgel aufbrausen lassend – der Vogelschar einen guten Flug nach Hause. Der „March Methven Castle“ von Tambling beendete mit brausendem Orgelklang das Konzert „Festliche Musik“. Nicht enden wollender Applaus erklatschte eine Zugabe. Pater Florian Ehebruster spielte zum Dank einen Satz aus der „Suite gothique“ von Boellmann.


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