Freiwillige sanierten Alm-Mauern der Arlingalm in Spital am Pyhrn
SPITAL AM PYHRN. Elf freiwillige Trockensteinmaurer bauten einen Teil des jahrhundertealten „Steinhags“ auf der Arlingalm am Bosruck in Spital am Pyhrn neu auf.

Trainer und Absolventen von Trockensteinmauer-Kursen beteiligten sich an der Initiative der Weinbauschule Krems und Gartenbauschule Langenlois. Sie bauten 20 Meter der ursprünglich rund 700 Meter langen Weidemauer als Abzäunung zur Nachbaralm. Beim Freiwilligeneinsatz wurden 30 Tonnen Stein verlegt, davon wurden circa 10 Tonnen von den umliegenden Wiesen bis zu 150 Meter weit herbeigeschafft.
Hoher Aufwand für Steinmauern
„Heute kann das fachgerechte Legen der Steine bei uns niemand mehr. In der heutigen Almwirtschaft ist der Aufwand viel zu hoch, um hunderte Meter Weidemauern aus Stein zu legen“, so Christoph Neubauer, Obmann der Arlingalm. Wanderer zwischen Bosruckhütte und Rohrauerhaus auf der Arlingalm werden künftig mit einer Schautafel über die Geschichte und Vorteile des alten Steinhags informiert.


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