Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ST. AGATHA. „Es muss also sein“ lautete ein Fahnenspruch im Jahr 1626 beim dritten, großen Bauernkrieg mit Freiheitskämpfer Stefan Fadinger als Anführer. „Es muss sein“, dachte sich wohl auch der 63-jährige Johann Sandberger aus St. Agatha und ließ sich das Bildnis Stefan Fadingers auf den linken Oberarm tätowieren.

Johann Sandberger aus St. Agatha liebt sein Stefan-Fadinger-Tattoo.
Johann Sandberger aus St. Agatha liebt sein Stefan-Fadinger-Tattoo.

St. Agatha bezeichnet sich gerne als Stefan-Fadinger-Gemeinde, worauf viele Bewohner sehr stolz sind. Johann Sandberger bringt diese Überzeugung in besonderer Weise zum Ausdruck. „Stefan Fadinger war ein Freiheitskämpfer und setzte sich für Frieden und Ehrlichkeit ein. Er kämpfte für Gerechtigkeit und für die Bauern. Er ist ein Vorbild für mich“, erklärt der Agathenser, der das Tattoo vor fünf Jahren machen ließ. „Ich habe das immer vorgehabt und dann einfach mal gemacht. Ich habe es bis heute nicht bereut und würde es mir immer wieder tätowieren lassen. Ich bin glücklich damit“, erzählt Sandberger, der seit 1978 auch aktives Mitglied der Stefan-Fadinger-Bauerngruppe ist. Mit ihren historischen Trachten besuchen sie Trachtenfeste im In- und Ausland und rühren dabei schon mal kräftig die Werbetrommel für die Heimatgemeinde des großen Freiheitskämpfers. Der Tod Fadingers, geboren 1585 in Parz, dem heutigen St. Agatha, jährte sich am 5. Juli zum 390. Mal. Im Rahmen einer Messe gedachten die Agathenser des großen Sohnes ihrer Heimatgemeinde.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden