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ST. ANTON/JESSNITZ. Österreichweit geht am Samstag, 6. Oktober, an zahlreichen Standorten die „Lange Nacht der Museen“ über die Bühne. Einer davon ist das Heimatmuseum „Bruderlade“ in St. Anton/Jessnitz.

In der Bruderlade liegen Töppers Bergratsuniform, Bergstock, Säbel und Gurtschnalle, gespendet von Dorothea Gassner und Elisabeth-Natascha Rössner.

Der Begriff „Bruderlade“ stammt aus der Geschichte der Handwerkszünfte. Vor der Einführung gesetzlicher Kranken- und Altersversorgung waren die Handwerker auf Formen der selbstorganisierten solidarischen Versorgung angewiesen.

Sozialgeschichte der Eisenstraße

In die Bruderlade zahlten die Meister und Gesellen regelmäßig ein. So wurden dann Arbeitsunfähige und Witwen versorgt. Die alte Bruderlade von St. Anton präsentiert die Geschichte des sozialen Lebens an der Eisenstraße.

Münzprägung für jedermann

Im Zuge der „Langen Nacht der Museen“ wird neben einem Rundgang durch die Ausstellung, in deren Rahmen viele Informationen über die Sozialgeschichte der Eisenstraße gegeben werden, die Möglichkeit geboten, Andreas-Töpper-Münzen zu prägen. Zudem präsentieren sich der Naturpark Ötscher-Tormäuer sowie die fünf Naturpark-Gemeinden.


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