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Errichtung einer öffentlichen Wasserversorgung in Strögen, Poigen u. Grünberg mit Fragezeichen

Leserartikel Robert Porod, 14.06.2018 08:27

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In den vorhergegangenen Gemeinderatssitzungen war die Errichtung einer öffentlichen Wasserversorgung in Poigen, Grünberg und Strögen das zentrale Thema.

Die Mehrheitsfraktion bemühte sich das Thema nur und einzig unter dem Fokus der dringlichen Notwendigkeit mittels Bau einer öffentlichen Wasserversorgung lösen zu können oder zu wollen.

Den Detailanfragen der SPÖ konnten keine Antworten geboten werden.

Der Fragenkatalog im Detail:

a) wie viele Bürger/Haushalte betreffe diese Sorge

b) welcher Art Probleme gebe es in den Haushalten der betroffenen Katastralgemeinden

c) geht es um Wasserknappheit

d) gibt es eine Gesundheitsgefährdung

e) liegen der Gemeinde Gutachten, Atteste über etwaige gesundheitsgefährdende Verunreinigung vor

f) wurden die betroffenen Privatbrunnen vorort gesichtet

g) wann wurden die in Privatbesitz befindlichen Brunnen gewartet

h) wurden den Bürger Information gegeben über etwaige Förderungsmöglichkeiten bzgl. Sanierung der Privatbrunnen

All diese Fragen wurden, oder konnten in den letzten beiden Gemeinderatssitzungen wiederholt nicht beantwortet werden.

Die SPÖ ist sehr wohl für eine ordentliche den Gesetzen entsprechender flächendeckender Wasserversorgung aufgeschlossen, sieht aber die geplante Vorgangsweise – Bau einer öffentlichen Wasserversorgung der Bürgermeisterpartei nicht als einzige Möglichkeit die Probleme zu lösen.

Es ist der SPÖ zu kurz gegriffen ein Millionenprojekt zu starten, Kredite aufzunehmen für welche dann alle Gemeindebürger die Kosten zu tragen haben, wenngleich es einfachere und kostengünstigere Möglichkeiten gebe hier Korrekturen zu setzen. Das Land NÖ bietet für Sanierung, Aufbereitung privater Brunnen unterschiedliche Förderungsprogramme an. Bis dato wurden die tatsächlichen Gründe der mangelnden Wasserversorgung nicht evaluiert. (Ergänzend darf erinnert werden – dass der Verkauf der ehemaligen Trinkwasserquelle in Frauenhofen bis heute in einem diffusem Licht steht, denn auch hier wurde behauptet das Uran eine Gefährdungsquelle gewesen sei, Gutachten haben aber dieser Aussage widersprochen).

Die SPÖ erwartet und fordert eine fundierte Aufarbeitung der Problemsituation aus welcher fachlich fundiert dann abgeleitet die bestmögliche Lösung im Interesse aller Bürger erarbeitet werden soll.

Die SPÖ ist nicht bereit Millionen für ein einseitig dargestelltes Projekt auszugeben. Nebst darf auch noch hingewiesen werden dass auch die Rechtsgrundlage – Gründung einer Genossenschaft oder Gemeindewasserversorgung für die betroffenen Bürger zudem nicht geklärt ist.

Wir arbeiten im Interesse der Gemeinde.

die SPÖ der Gemeinde St.Bernhard-Frauenhofen


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