„Sauberkeit, Schnelligkeit und Technik sind ausschlaggebend“
BEZIRK SCHÄRDING. Die Europameisterschaft im Handmähen findet am Mittwoch, 14. und Donnerstag, 15. August in St. Florian am Inn (Etzelsdorf 1) statt. Veranstaltet wird diese von den Landjugend-Ortsgruppen Diersbach und Taufkirchen an der Pram in Zusammenarbeit mit der Landjugend Österreich und Oberösterreich.

„Host a Schneid“ – heißt es bei der Europameisterschaft im Handmähen, die in St. Florian über die Bühne geht. Die Vorbereitungen für diese Großveranstaltung laufen bereits seit einem Jahr. „Die letzten Wochen vor der Europameisterschaft sind sehr zeitintensiv. Aber wir freuen uns schon sehr drauf, wenn die Veranstaltung endlich losgeht“, berichtet Theresa Freund von der Landjugend Taufkirchen an der Pram.
Rund 150 Mitglieder sind im Einsatz
Damit das Event reibungslos über die Bühne geht, sind rund 150 Mitglieder der beiden Landjugendgruppen im Einsatz. „Wir haben noch nie solch ein großes Event veranstaltet. Es ist für uns alle eine große Herausforderung“, so Freund.
123 Teilnehmer aus neun Ländern
In St. Florian sind insgesamt 123 Athleten aus neun Nationen am Start. Darunter sind auch 15 Oberösterreicher, die um den begehrten Titel kämpfen. Für die Männer gilt es eine Fläche von 100 Quadratmeter und für die Frauen 35 Quadratmeter zu bewältigen. „Schnelligkeit, Technik und Sauberkeit der Mahd sind bei diesem Wettbewerb ausschlaggebend“, informiert Felix Niedermayer vom Veranstalterteam. Damit die Teilnehmer beste Bedingungen vorfinden, wurde die Fläche sorgfältig mit einer Spezialmischung besät und präpariert. Wie flott die Teilnehmer mit der Sense umgehen, zeigen die Zeiten, welche bei der letzten Europameisterschaft, die vor zwei Jahren in der Schweiz über die Bühne ging, erreicht wurden. Die Siegerzeit bei den Herren lag bei etwas mehr als zwei Minuten. Die schnellste Dame benötigte rund 50 Sekunden, um die Fläche zu mähen. Interessant wird auch der Vergleich „Mensch gegen Maschine“. Bei diesem treten die Handmäher gegen Traktoren an. „Das ist immer ziemlich knapp“, berichtet Niedermayer.
Gänsehautmoment
Die Sieger werden am Abend nach dem Bewerb gekürt. Dabei ziehen alle Sieger mit Fahnen und ihren traditionellen Trachten ein. „Das ist ein Gänsehautmoment“, berichtet Felix Niedermayer von der Landjugend Taufkirchen. Die Besucher erwartet neben den sportlichen Spitzenleistungen der Mäher auch ein vielfältiges Rahmenprogramm.
Rahmenprogramm
Dieses reicht von Auftritten von verschiedenen Volkstanzgruppen über eine Landmaschinenausstellung bis hin zu einem traditionellen Ernteumzug. Am Eröffnungstag wird zudem der am stärksten vertretene Verein prämiert. Nach den Bewerben wird zum geselligen Beisammensein geladen.


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